SylvanSeeds – Music made by Stina

Sylvan Seeds Musik Music Band Schamanisch Julclub shamanic

SYLVAN SEEDS – Saat des Waldes. Schon immer hat der Wald uns fasziniert. Wälder sind unsere Lunge, der Ort, an dem die Seele sich befreit, atmet. Grün beruhigt, sagt man. Und doch vermittelt das undurchdringliche Grün auch die Ahnung von einem geheimen, zuweilen unergründlichen Leben, einer zauberischen Dimension zu der wir möglicherweise keinen oder nur eingeschränkten Zugang haben. Es ist diese metaphorische Einsicht, dieses Keimen in unserer Seele, welches die Samen des Waldes bezeichnen. Unmerklich schleichen sie sich bei einem Waldspaziergang in unser von Zwängen und Pflichten geprägtes Dasein, heften sich an uns, wenn wir sanft über ein noch eingerolltes Blatt streichen. Leise künden sie davon, dass es neben unserem oft rauen Alltag noch eine andere Dimension geben könnte. Etwas, über das nicht wir die Kontrolle haben. Wohltuend, nicht? In der Erhabenheit, unter den Wipfeln des Waldes wird alles leicht. Unsere Sorgen werden nicht weniger, wohl aber relativiert. Lasst euch von der Natur berauschen! Geht in den Garten, in den Park, in den Wald. Setzt euch ins weiche Moos, seht dem kleinen Bach beim Fließen zu. Hört sein munteres Glucksen. Vielleicht summt eine Hummel dicht an eurer Nase vorbei. Oder das Tock-Tock eines Buntspechts, das laute Krächzen eines Eichelhähers dringt an euer Ohr. Lauscht und gebt euch dem geheimen Leben des Waldes hin. Lasst die Saat des Waldes in euch keimen.

SYLVAN SEEDS – Seeds of the Forest. The forest has always fascinated us. Forests are our lungs, the place where the soul finds freedom and breathes. Green is said to soothe. And yet, the impenetrable green also conveys a sense of a secret, sometimes unfathomable life, a magical dimension to which we may have no or only limited access. It is this metaphorical insight, this germination in our soul, that the seeds of the forest represent. Imperceptibly, they creep into our existence, shaped by constraints and obligations, during a walk in the woods, clinging to us when we gently stroke a still-unfurled leaf. Quietly, they announce that besides our often harsh everyday life, there might be another dimension. Something over which we have no control. Soothing, isn’t it? In the sublimity, beneath the treetops, everything becomes light. Our worries don’t diminish, but they are put into perspective. Let yourself be intoxicated by nature! Go into the garden, the parc, the woods. Sit down in the soft moss, watch the little stream flow by. Listen to its cheerful gurgling. Perhaps a bumblebee will buzz close to your nose. Or the tap-tock of a great spotted woodpecker, the loud caw of a jay will reach your ear. Listen and surrender to the secret life of the forest. Let the seeds of the forest sprout within you.

SYLVAN SEEDS sind ProgRock, ProgPop, Shamanic Pop, Ballade, Jungle, Trance. Eben eine Mischung aus all dem, was uns in unserem schon langen Leben an Musik beeinflusst hat und beeinflussen wird. Wichtig ist, dass unsere Lyrics mit dem Stil harmonieren. Wir sind da offen.

Unsere Lieder handeln von guten Mächten, Wohlsein, Jungsein, Älterwerden, Ganzwerden, Einswerden. Ob ihr musikalisch mit uns durch den Lake Distrikt wandert, mit betagten Dachsen Tee trinkt, euren Hut nehmt und euch aufmacht in bessere Zeiten – unsere Lieder sollen beschwingen, begeistern, euch fühlen lassen, dass ihr eins seid mit der Natur, umgeben von den Wesen der nicht-sichtbaren Welt. Deshalb schwingt auch immer etwas Mystisches mit. Im besten Sinne hat unsere Musik etwas Schamanisch Wirkendes. Nicht, dass wir SchamanInnen wären. Doch es wäre schön, wenn unsere Songs euch inspirierten, ihr etwas von der Be-Geisterung mit in euren Alltag nehmen könntet um diesen lebens- und liebenswert zu gestalten.

Immer schon haben die Menschen getrommelt, gesummt, gesungen, sind mit nackten Füßen über taufeuchte Wiesen getanzt. Leicht, unbeschwert. Vielleicht sogar in Trance. Wenn ihr Lust habt, tanzt also zu SYLVAN SEEDS. Wir jedenfalls haben unsere Songs mit positiver Energie, wohlwollenden Gefühlen, inspirierender Rhythmik aufgeladen. All das geben wir an euch weiter. Es soll euch gut gehen. Auf dass ihr wieder Kontakt zur nährenden Erde bekommt, euch gleichzeitig mit glänzenden, starken Flügeln zum Himmel aufschwingt. Vielleicht aber liegt ihr auch einfach auf dem Sofa. Den Kopf auf ein weiches Kissen gebettet und ruht euch aus. Wie es euch gefällt.

Schwebt, tanzt, ruht euch aus, stippt euren großen Zeh in ein rauschendes Bächlein, seid Freude! Mögen alle guten Geister mit euch sein!

SYLVAN SEEDS are Prog Rock, Prog Pop, Ballad, Jungle, Trance. Essentially, a blend of everything that has influenced us musically throughout our long lives and will continue to do so. What’s important to us is that our lyrics harmonize with the style. We’re open to all possibilities.

Our songs are about benevolent forces, well-being, youth, aging, wholeness, and oneness. Whether you musically wander with us through the Lake District, drink tea with elderly badgers, take off your hat and set out for better times – our songs are meant to uplift, inspire, and make you feel at one with nature, surrounded by the beings of the unseen world. That’s why there’s always a touch of mysticism. In the best sense, our music has a shamanic quality. Not that we’re shamans. But it would be wonderful if our songs inspired you, if you could take some of that spirit into your everyday life to make it more worth living and loving.

People have always drummed, hummed, sung, and danced barefoot across dew-kissed meadows. Light, carefree. Perhaps even in a trance. If you feel like it, dance to SYLVAN SEEDS too. We’ve charged our songs with positive energy, benevolent feelings, and inspiring rhythms. We’re sharing all of that with you. We want you to feel good. May you reconnect with the nourishing earth and simultaneously soar to the heavens on shining, strong wings. Or perhaps you’ll simply lie on the sofa, your head resting on a soft pillow, and relax. Whatever you prefer.

Float, dance, rest, dip your big toe in a babbling brook, be joyful! May all good spirits be with you!

Der Frühling ist die Zeit des hoffnungsvollen Aufbruchs. Menschen, Tiere, Knospen, Samen – alles drängt nach draußen. Zuerst zart, dann immer mutiger, prächtiger umgibt uns die Natur, inspiriert uns. Ob wir nun frohgemut durch den englischen Lake Distrikt wandern, mit Zaubergesängen eine lange Krankheit abschütteln, uns in ein Zwiegespräch mit samtenen Weidenkätzchen begeben, oder uns all die wunderbaren Frühlinge in Erinnerung rufen, die wir schon erleben durften: Lasst uns diese so kraftvolle Zeit des Jahres genießen und zelebrieren!

Zum Reinhören bitte auf Zum Reinhören klicken!

Spring is a time of hopeful new beginnings. People, animals, buds, seeds – everything yearns to emerge. First delicate, then ever bolder and more magnificent, nature surrounds us, inspiring us. Whether we are joyfully hiking through the English Lake District, shaking off a long illness with enchanting songs, engaging in a dialogue with velvety pussy willows, or recalling all the wonderful springs we already have experienced: let us enjoy and celebrate this powerful time of the year!

Zum REINHÖREN bitte hier klicken!

SYLVAN SEEDS sind Stefan und JuttaStina Strauß. Und eine künstliche Intelligenz.

Vorweg: Auch wir haben Jahre unseres Lebens in fensterlosen, schlecht belüfteten, feuchten Proberäumen verbracht. Versuchten, mit MusikerInnen unsere musikalischen Träume zu verwirklichen. Klar, manchmal war er da, der richtige Groove. Wir wollten ihn halten, reproduzieren. Nicht selten haben wir uns jedoch schon in der nächsten Probe enttäuscht. Und zwar gegenseitig. Der Rhythmus war ein anderer, die Stimmung wo auch immer, die Vorstellungen, wie der Song zu spielen sei, so zahlreich wie die von den Anwesenden  geleerten Bierflaschen. Dabei waren alle Mitwirkenden für sich gesehen gute MusikerInnen, mit denen man gerne Zeit verbrachte, sich ausprobierte.

Was wir aber eigentlich machen wollten war GUTE MUSIK.

Sind wir also nun von allen guten Geistern verlassen, weil wir mit einer KI musizieren? Hm, wir sehen es eher als eine fruchtbare Zusammenarbeit. Mensch und Maschine. Wir sind konzentriert bei der Sache, haben allerdings Instrumente, Stimmen, Stile zur Verfügung, die virtuos eingesetzt werden.

Das Musikmachen mit KI ist Arbeit. Es ist Inspiration, Präzision, musikalisches Wissen und Gespür. Du brauchst Zeit und Geduld. Es ist nicht wirklich Komponieren – dazu glänzt/nervt künstliche Intelligenz mit zu viel Eigensinn. Ein exaktes Erreichen dessen, was du dir vorstellst, wie es vielleicht beim Programmieren gelingt, ist mit KI nicht möglich. Zumindest haben wir es (noch) nicht so erlebt. Manchmal wirst du absolut enttäuscht sein, wenn ein romantischer Song plötzlich als flockiger Hip Hop daherkommt. Du rätselst, weißt echt nicht, was du falsch gemacht hast, wie und warum die KI jetzt gerade so tickt. Ein Akt künstlich intelligenter Willkür vielleicht? Bisschen unheimlich. Aber du bist du. Hast deinen Kopf. Du beginnst zu feilen. Setzt deine Prompts neu. Und plötzlich – Pang! – ist der Song da. Und du bist überrascht, mit welcher Feinfühligkeit, Intuition, Fülle die KI deine Vorstellung trifft, deine Texte (denn die mache ich unbedingt selbst) musikalisch umsetzt.

Mit einer KI Musik produzieren ist natürlich auch auf CREATE drücken und zwanzig Songs am Tag raushauen um dir einen Haufen unnütze, asoziale Likes und Credits zu erspielen. Willkommen in der indifferenten Mainstream-Brühe, die in ihrem gewinnmaximierenden, seichten Sog alles mit sich reißt, überschwemmt, was an Kreativität mal da war. Wenn denn welche da war.

Die KI lernt, SYLVAN SEEDS lernen auch. Es ist ein ständiges Wachsen. Auch am Scheitern. Es ist eine Möglichkeit für jene, die kein Konservatorium besucht haben, die nicht das Glück hatten in ihren nasskalten, mit alten Teppichen ausgelegten Probekellern auf geniale MitmusikerInnen zu treffen. Uns macht es ganz einfach Freude, zum ziemlich ersten Mal in unserem Leben unsere Musikvorstellungen als gute Musik zu gestalten und zu hören. SYLVAN SEEDS ist für uns ein interessantes Musikprojekt, das sich immer weiter entwickelt, in das wir in unserem neuen Album Summer auch meine Stimme eingebracht haben. Wobei die beiden wunderschönen KI-Voices eben auch zur Familie gehören.

Unser digitaler Countertenor hört übrigens auf den Namen Richard III, jener englische König, dem, dem Musizieren mit KI, viel Schlechtes nachgesagt wird. Was sich allerdings relativiert, wenn man genauer hinsieht, mal mit Richard zusammen singt oder neben dem vielen von Menschen produzierten Geschrammel, musikalischen Wiederholungen, mal etwas anderes hören möchte. Oder um es mit Karl Valentin zu sagen: „Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.“ respektive: Dieses Lied wurde schon von vielen gesungen, aber noch nicht von jedem.

Mögen alle guten Geister mit euch sein!

SYLVAN SEEDS are Stefan and Jutta Stina Strauß. And AI.

First off: We, too, have spent years of our lives in windowless, poorly ventilated, damp rehearsal rooms. Trying to realize our musical dreams with musicians. Sure, sometimes the right groove was there. We wanted to hold onto it, reproduce it. But not infrequently, we were disappointed by the very next rehearsal. And by each other. The rhythm was different, the atmosphere was somewhere else entirely, the ideas about how the song should be played were as numerous as the empty beer bottles consumed by those present. Yet, all the participants were, in their own right, good musicians with whom we enjoyed spending time and experimenting.

But what we really wanted to do was make GOOD MUSIC.

So, have we lost our minds because we’re making music with AI? Hmm, we see it more as a fruitful collaboration. Human and machine. We’re focused on what we’re doing. However, we have instruments, voices, and styles at our disposal, which are used virtuously.

Making music with AI is work. It’s about inspiration, precision, musical knowledge, and intuition. You need time and patience. It’s not really composing—artificial intelligence shines/annoys with too much stubbornness. Achieving exactly what you envision, as might be possible with programming, isn’t possible with AI. At least, that wasn’t our experience. Sometimes you’ll be utterly disappointed when a romantic song suddenly is transformed into breezy hip hop. You’re puzzled, you really don’t know what you did wrong, how and why the AI ​​behaves that way. An act of artificial intelligence’s arbitrariness, perhaps? A bit scary. But you’re you. You have your own mind. You start refining. You reset your prompts. And suddenly — bang! — the song is there. And you’ll be surprised by the sensitivity, intuition, and richness with which AI captures your vision and sets your lyrics (because we absolutely write them ourselves) to music.

But that too is producing music with AI: Press CREATE and release twenty songs a day to rack up a bunch of useless, antisocial likes and credits. Welcome to the bland mainstream stew that, in its profit-maximizing, shallow current, sweeps away and drowns everything that was ever there. In terms of creativity. If there ever was any.

AI is learning, and so are SYLVAN SEEDS. It’s a constant process of growth. Even through failure. It’s an opportunity for those who didn’t study at the conservatory, who weren’t lucky enough to meet brilliant fellow musicians in their damp, cold rehearsal rooms carpeted with old rugs. We simply enjoy, for what is probably the first time in our lives, shaping our musical ideas into good music and hearing it played. SYLVAN SEEDS for usis an interesting music project that is constantly evolving, into which we will also incorporate Stefan’s guitar playing and my voice. But for now, we’re intoxicated by two beautiful AI voices.

Our digital countertenor, by the way, goes by the name of Richard III, the English king who, like SUNO AI, has a reputation for many bad things. However, this reputation is put into perspective when you look more closely or even spend time with Richard himself. Or when you want to hear something different—aside from the vast amount of musical racket and repetition churned out by people. Or, to quote Karl Valentin: „Everything has already been said, but not by everyone“—or rather: „This song has already been sung by many, but not by everyone.“

May all good spirits be with you!

Stina

Und vergesst nicht den 24.07.2026, 12 Uhr, High Noon für SUMMER!

Sylvan Seeds Summer Music Album Julclub

Zur offiziellen Webseite der SYLVAN SEEDS geht es hier.

Dieser Artikel erfolgte unaufgefordert und unbezahlt!

Tor zur Anderswelt: Elfentürchen

Elfentür Julclub Holz selber basteln

Natürlich selbstgebastelt

Würdet ihr auch mal gerne einer Elfe begegnen? Persönlich schwanke ich da immer ein bisschen. Würde sie mir freundlich gesinnt sein? Nach allem, was wir wissen, sind Elfen überaus umweltbewusste Wesen. Jedoch auch ein wenig launisch. Würde betreffende Elfe aus mir unbekannten Kanälen wissen, dass es mir letztens zuviel war, Folie von einer Pappschachtel zu pfriemeln? Ich stattdessen das ganze Gebinde, trotz schlechten Gewissens, im Mülleimer entsorgt habe? Bekäme ich sozusagen eine Elfen-Verwarnung? Wie sähe die aus? Von Mardern durchgeknabberte Kabel an meinem Kleinwagen? Wie jeder weiß, stehen Elfen ja auch mit der Wildtierwelt auf gutem Fuß. Zu meiner Verteidigung möchte ich anführen, dass ich wirklich nur ein sehr kleines, um nicht zu sagen: winziges Auto besitze, zudem aktiver Nutzer des ÖPNV bin.

Um mich langsamst an das Thema respektive die Elfen heranzutasten, habe ich im Sommer begonnen Elfentürchen zu basteln. Dabei greifen Elfen auch gerne mal ungefragt in den kreativen Prozess ein. So war ich unlängst nach getaner Bastelei schon auf dem Weg ins wohlverdiente Körbchen, als mir auffiel, dass an meiner Elfentür noch zwei Scharniere fehlten. Ohne Brille (denn die lag schon auf dem Nachtschränkchen) tapste ich zurück zum Arbeitstisch, schnappte mir Farbdöschen und Pinsel. Schlaftrunken malte ich zwei schwarze, längliche Scharniere an den rechten Rand meines Törchens. Und was entdeckte ich am nächsten Morgen? Seht selbst:

Elfentür Julclub Mein Leben bei den Wichteln Holz selbst basteln
Um 90° drehen… genau, das sieht doch aus wie…

Im Grunde ist die Herstellung einer Elfenpforte auch ohne elfisches Zutun sehr einfach. Ihr braucht ein geeignetes Stück Holz (Höhe max. 15 cm), lange Ästchen, eventuell ein dickeres Stück Ast zum Abstützen, Holzkraftkleber, Plakafarbe, Schraubzwingen und wetterfesten Lack. Ohne Lack geht eure Elfentür schneller in die Anderswelt ein, als ihr Oh, nein! sagen könnt. Nachdem ihr das Holzstück für die eigentliche Tür bemalt habt, könnt ihr nach Herzenslust dekorieren: Mit Reißzwecken, Stofffetzchen, irgendwelchen Holztierchen, die ja immer in irgendeiner Schublade herumfliegen, einem dekorativen Aststück und anderem Zierrat. Letzteres ist ein wirklich schönes Wort. Es lässt an Mittelalter, Märchen, Frühlingsfeste, mit Blumen bekränzte Frauen denken. Rangiert für mich gleich hinter Kleinod. Doch ich schweife ab.

Die Schwierigkeit besteht tatsächlich darin ein geeignetes Stück Holz zu finden. Ich treibe mich dazu unauffällig in der Nähe von Holzfällenden herum, frage, ob ich mich am Verschnitt bedienen darf, oder krieche, wenn sie weg sind, bodennah umher und suche nach geeigneten Stücken. Alternativ kommt das Holz ganz plötzlich zu euch. Wenn ihr zu angestrengt sucht, werdet ihr vermutlich keins finden. Schließlich ist Magie mit im Spiel!

Elfentür Julclub Mein Leben bei den Wichteln Holz selbst basteln
Modell Uhlenbusch

Zuhause solltet ihr die Holzstücke ein paar Tage geschützt und vor allem draußen trocknen lassen. So können auch etwaige Insekten ausziehen und ein neues Zuhause suchen. Die rote Waldameise fand unseren Balkon dann doch nicht so toll und trollte sich. Nun ja, es gab vielleicht ein kleineres Battle mit der ansässigen schwarzen Hausameise. Aber keine Toten. Ihr seht aber dennoch: Elfentürenbasteln ist ein GEFÄHRLICHER ZEITVERTREIB! Für alle Beteiligten.

Elfenbaum
Natürliche Elfen-Einflug-Schneise

Also bitte darauf achten, wer da so in dem Holz lebt. Ihr wollt doch keine Minuspunkte in der Elfenwelt sammeln. Ich bin auch noch mit dem Klarlack etwas im Zweifel. Holzlack scheint eine umweltfreundliche Alternative zu sein.

Der Trockenprozess des Leims nimmt ebenfalls etwas Zeit in Anspruch. Nur nicht hudeln! Lieber einen Tag warten, bis nichts mehr wackelt. Auch der Lack muss trocknen. Sonst kleben kleine Insekten daran fest. MINUSPUNKT! Aber eure Geduld werde euch belohnt! Denn es sieht wirklich ganz zauberhaft aus, wenn ihr eure fertigen Kunstwerke in weichem Moos, zwischen saftigen Blättern und knorrigen Ästen platziert. Ob drinnen oder draußen. Elektronisch versierte fädeln sogar noch eine Mini-Lichterkette drum herum. Ich habe aus kaputten Birnchen kleine Sturmlaternen gebastelt, die allerdings nicht leuchten. Denn sie sind ja nun – äh – hinne.

Elfentür selbst basteln Julclub Leben bei den Wichteln Stina
Modell Bergen

Im Winter würde ich die Elfentüren allerdings vor Wind und Wetter geschützt unterbringen. Außer eure Elfen haben sich schon an den Durchlass im Garten gewöhnt. Und jetzt steht die Tür pötzlich bei euch auf dem Regal, zwischen den zehnmal gelesenen Taschenbüchern. Vielleicht lasst ihr das Törchen also doch im Grünen. Verwitterung verleiht ja auch irgendwie Patina.

Wer keine Lust zum Basteln hat, muss nicht auf ein Elfentor verzichten, wie ihr hier seht:

Elfentür Julclub
Leider nicht selbstgebastelt, sondern industriell gefertigt. Trotzdem sehr schön.
Gewächshaus mini Elfentür
Im gut sortierten Buchhandel gibt es auch solch filigrane Machwerke.

Die hübsche Girlande hat übrigens meine liebe Freundin Sabine aus Stoffresten und Holzspießen gebastelt. Ihres Zeichens auch Meisterbäckerin feenhafter Torten. Eine davon seht ihr hier:

Mmm… Sabines Sommertorte, wie immer ein Gedicht!

Alsdann, lasst eure Fantasie spielen und bastelt euer eigenes Elfentürchen. Oder kauft euch eben eins.

Viel Achtsamkeit wünscht euch

Frühling Wichtel Osterglocke Narzisse Grafik

Was Hasen so im Frühjahr machen…

Hase haus Windrad Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild

Zwei kleine Zeichnungen

Ja, also, wenn Hasenfrau so ein Schiffchen mit Fernbedienung zu Ostern bekommt, ist erst mal stundenlanges Ausprobieren angesagt. Gut, wenn Hasenmann dann einen AdHoc-See anlegt, damit gleich die Segel gesetzt werden können. Der Schubkarren mit der frischen Beeterde muss jetzt erstmal warten, wenn ich mir den leicht paralysierten Blick der Hasendame so betrachte. Aber Freizeit geht vor! Lange schon wollte ich ein Frühlingsbild mit einem Gewächshaus malen. Gewächshäuser sind für mich wirklich der Inbegriff von Wachsen und Gedeihen, vom Leben in und mit der Natur. Stelle mir vor, dass sich die Hasen, wenn es Dunkel wird, in die Wärme des kleinen Glashauses zurückziehen, eine kleine Öllampe entzünden, die rote, bauchige Kanne mit dem heißen Löwenzahntee auf den Tisch stellen und an einem Stück Möhrenkuchen knabbern. Das Bild könnte also auch Das Gewächshaus heißen. Aber das sind die Hasen ja schon gewohnt. Es ist ihr Zuhause. Neu ist das Schiffchen. Zumindest das Hasenmädchen wird heute Nacht davon träumen. Ich meine, mit so einem Schiffchen lässt sich ja die Welt erkunden…

Ich weiß ja nicht, ob so ein Windrädchen noch irgendein Kind vom Hocker reißen würde. In meiner Kindheit jedenfalls liebte ich die fröhlichen Windmaschinen sehr. Jedes Jahr bekam ich eins. Wenn es sich drehte, war der Frühling ganz nah. Die Luft erfüllt von all unseren Sehnsüchten, Erwartungen an den Sommer. Der Osterjahrmarkt, auf dem wir unser ganzes Taschengeld für Karussellfahrten und gebrannte Mandeln ausgaben, lockte ebenfalls. Ostern ist übrigens mein Lieblingsfest. Im Grunde wünsche ich mir nichts mehr als mit meinem Stefan und unserem Dackelchen im Garten zu sitzen. Ganz entspannt. Vielleicht mit einer guten Tasse Tee oder Kaffee. Umschwirrt von Hummeln, Schmetterlingen und Bienen, umhüllt vom Duft vieler bunter Frühlingsblüher. Das wünsche ich euch auch.

Wunderbar, so ein Windrädchen!

Genießt den Frühling!

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Stinas Gallerie – Geschnipseltes, Gemaltes, Buntes

Julclub Rentier Sami Eichhörnchen Weihnacht Jul rendjur Tjelmetje Julkalendern skandinavisch Weihnachtskarte Collage Kollage

Meine kleine Kunstsammlung wächst und gedeiht, aber Augen muss ich noch üben

Frühling Wichtel Osterglocke Narzisse Grafik

Da sitze ich nun. An unserem Esstisch. Mit meiner Schere, Kleber, Aquarellfarbe, Filzstiften, Glanzpapier. Vor mir ein weißes Blatt, das sich hoffentlich gleich mit Landschaften, Wichteln, Tierwelt füllen wird. Vollkommen manuell. Und Ausdruck meiner ausgeprägten Wichtelmania. Kurz nach der Geburt muss ich wohl einem solchen über den Weg getapst sein. So à la Lorenzscher Gänseprägung. Tja, und seitdem werd ich sie nicht mehr los. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ganz stolz habe ich soeben meine neue Arbeitsleuchte angeknipst. Aha, es werde Licht! Prima, ich kann wieder sehen! So ein altersbedingter Dauerweichzeichner ist faltentechnisch, wenn ich mich morgens im Spiegel betrachte, zwar ganz nett, beim Zeichen, Schneiden & Co. ist er aber echt nervig. Im Wohnzimmer: Unser Mann am PC. Stefan. Seit ca. zwei Stunden dringt ein „Unglaublich!“ nach dem anderen an meine armen Ohren. „Was für ein Bild soll die KI denn machen?“, ruft er mir fröhlich zu und senkt damit meine Stimmung nebst Kreativität Richtung Nullpunkt. Eigentlich, so denke ich noch, soll die KI gar kein Bild machen. Dafür sitze ich ja hier. Mit meinen Händen, meinen Gedanken und Ideen. „Jetzt sag doch mal!“, drängelt mein Mann. Ich schleppe mich Richtung PC. Lasse mich neben meinen Mann aufs Sofa plumpsen. „Wichtel, Rehe, märchenhaft“, murmele ich lustlos. Stefan haut wohlgemut in die Tasten. Keine 30 Sekunden später: Hypergelaunte Wichtel in obgligatorisch roten Mützen turnen über den Bildschirm, Bambi schaut mich aus verdammt großen Augen an, als wüsste es selbst nicht, wie es plötzlich in dieser glitzernden Landschaft aus wolkigem Schnee gelandet ist. Perfekt! Und selbst schuld. Also ich. Hätte mir ja ein anderes Szenario ausdenken können. Rembrandt gemischt mit Miro. Mein Dackel als spanischer Edelmann. Oder was uns sonst noch so Abstruses einfällt. Bin kurz davor meine Mal- und Schnipselausrüstung dem nächsten Kindergarten aufs Auge zu drücken. Wann hätte ich jemals ein so geniales, streichelzartes Rehlein hingekriegt? Nie, nie, nie. Und meine Wichtel? Sie leiden zuweilen unter dezenter Gesichtslähmung, weil mir der Pinsel respektive der Tuschestift ausgerutscht ist. Augen kann ich sowieso nicht so gut. Nasen könnten auch besser sein. Vielleicht könnte ich ja schauen, wie die KI das gemacht hat…? Nein, ich will´s gar nicht wissen. Soweit käme es noch: Bei einem kunstbegabten Roboter abzukupfern!

Ich flüchte zurück ins Esszimmer. Nach meiner Begegnung mit den entsetzlich guten Resultaten der KI fühle ich mich wie ein dreißig Tage alter Luftballon. Ein grauer. Wozu denn noch irgendwas selbst tun, wenn eine weitaus intelligentere Macht mir nicht nur das Heft, sondern gleich Pinsel und Schere aus der Hand nehmen kann? Mit ihrem riesigen Repertoire an Kunst und Kitsch. Dabei gibt´s doch schon spätestens nach der Postmoderne nichts Neues unter der Sonne mehr.

Um es gleich zu sagen: Ich hasse Wettbewerbe jeglicher Art. Egal ob beim Schwimmen, Backen oder Malen. Konkurrenzszenarien lösen bei mir eine Art akuter Totenstarre aus. Und jetzt bin ich volle Kanne in ein solches geraten. Juttastina im Kampf gegen die Maschine. Ja, hallo? Geht´s noch? Ganz klar ist doch, dass meine Bilder unverwechselbar sind. Wie bitte? Die KI könnte mich nachahmen? Sicher. Mit Leichtigkeit. Der Punkt ist aber doch: Keine KI der Welt will mich überhaupt nachahmen. Dafür bin ich zu unbekannt, zu unbedeutend, zu wenig sozialkritisch, nicht zukunftsweisend, nicht bahnbrechend genug. Aber eins bin ich auch: Originell. Und ich bin immer zuerst da. Wie wir ALLE! Juhu!

Zeit also für einen kleinen Ausflug in die Ethymologie:

originell: „entlehnt von französisch originel. Sinnverwandte Wörter: [1] neuartig, schöpferisch, ungewöhnlich, ursprünglich. [2] geistreich, ideenreich, komisch, merkwürdig, sonderbar, witzig.“ (Zitat: Wiktionary)

Besonders die letzten sechs Bedeutungen finde ich doch sehr schön. Zumal sich perfekt nicht unter ihnen befindet. Und großherzig wie ich bin, darf die KI das alles auch sein. Und gerne und gerade darf sie auch perfekt sein. Denn das macht den wunderbaren Unterschied. Ihr denkt, ich hab was gegen Computer? Doch wie ihr weiter unten seht, zeichne und male ich ab und zu auch mit einem digitalen Zeichenbrett, das ich sehr mag. Ich habe also nichts gegen PC´s. Nein, sie sind hilfreich und zumeist gut. Vor allem für zarte Farbverläufe. Und ein armes Tamgotchi würde ich niemals verhungern lassen. Wahrscheinlich hätte es sogar ein eigenes Bettchen…

Und dann ist da ja noch meine neue Tageslichtlampe. Wollen doch mal sehen, ob wir mit verbesserter Sehkraft der KI nicht die Stirn bieten können!

Und plötzlich nehme ich die Schere in die Hand und fange an zu schneiden, schraube die UHU-Tube auf. Weil ich nicht anders kann. Spiel, Satz und Sieg!

Ich wünsch euch allen viel Kreativität im neuen Jahr und viel Vergnügen mit meiner kleinen Gallerie! Hoffe, ihr seht mir nach, dass meine Bilder z.T. nicht ganz perfekt abgebildet sind. Das liegt an meinen digitalen Fertigkeiten. Ich geb´s zu. Ja, und dann möchte ich mich auch noch herzlichst bei Frau Gudrun Sjödén bedanken, deren Mode ich sehr mag. Ohne ihre farbstarken Kataloge würden viele meiner Kollagen gar nicht existieren. Alltså, tack så mycket, snälla!

Stina Julclub Leben bei den Wichteln
Wichtel Drachensteigen Herbst Julclub Kollage


Wichtel Halloween Vollmond Nacht Julclub
Kürbiskinder Kürbismännchen Julclub Kunst Wichtelkunst Collage
Kerzenständer Kerzenhalter Kerzenleuchter Dackel Rauhaardacke Nuri schwarz Metall
Kerzenständer NURI, nach einem Entwurf von mir.
Halloween Jutta Stina Strauß Julclub Geist Gespenst
Julclub Stina Wichtel Wichtelkunst Collage Regen Schirm
Maus und Igel Höhle Herbst Winter Frühling Kollage Julclub Collage Tier Kinderbuch
Lucia Tärna Stjärngosse Tomte Schweden Kunst Collage Trevlig Bild
Julclub Wichtel tomte julgran Weihnachtsbaum Weihnachtskarte Schweden
Julclub Rentier Sami Eichhörnchen Weihnacht Jul rendjur Tjelmetje Julkalendern skandinavisch Weihnachtskarte Collage Kollage
Sausagewalk, Turin, Italy – October 23, 2015: Fountain in Piazza Castello (Castle Square) with walking people and dogs
Wichtelmädchen Cathy beim Kräftemessen: Hoppla Geiß! Entwurf für eine Tasse
Kind liest im Kirschbaum
Wichtelmädchen Cathy beim Guglhupf-Event. Entwurf für eine Wichteltasse mit Elsassmotiv
Hase Zeichnung Stina Ostern
Doerthe und Charly in Nürnberg
Syrén – Frühlingserwachen
Wichtel
Nur Wichtel wimmeln dieser Tage!
Julclub-Tasse Wichtel auf Rentier
Julclub-Tasse God Jul
Hase Gewächshaus Schiff Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild
Hase haus Windrad Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild
Hase Ostern Windrad Zeichnung Stina Julclub
Haremys
Illustration zu Joseph von Eichendorfs Aus dem Leben eines Taugenichts, Bild, von Julclub
Illustration zu Eichendorffs Aus dem Leben eines Taugenichts, eins meiner Lieblingsbücher
Drachenkinder
La vie est belle à la Hoube
Entwurf für eine Tasse und einen Aufkleber La vie est belle à La Hoube
song vissla von julclub
Wo Fuchs und Huhn sich Goddag sagen
Midsommar-Tasse von Julclub
Profilbild für Julclub. Nicht, dass ich so aussehen würde…
Wichtel-Tasse Björnbär mit Wichtel, Fuchs und Brombeeren
Julclub-Tasse „Björnbär“ aus der Herbst-/Winterkollektion 2018 von Julclub
Wichtel lutin Herbst Pfifferling Aquarell Stina Julclub
Aquarell zum Kräftskiva, schwedisches Krebsessen, 2018

Wünsche euch ein friedliches, gesundes, neues Jahr!

Julclub Rentier Sami Eichhörnchen Weihnacht Jul rendjur Tjelmetje Julkalendern skandinavisch Weihnachtskarte Collage Kollage

Zu dieser Kollage, wie immer mit selbstgemalten Elementen, inspirierte mich der diesjährige Julkalendern Snödrömmar, zu Deutsch: Der Weihnachtskalender „Schneeträume“. Diese Kinderserie bekommt jedes Jahr ein neues Gesicht, eine neue Geschichte, die ähnlich wie das Öffnen eines Adventskalender-Türchens funktioniert. Dieses Jahr spielte sie im schwedischen Lappland, samisch Sápmi. Genauer gesagt in Gavmofjäll, einem bekannten Ski-Ort. Doch während es ringsherum nur so glitzert von der weißen Pracht, bleibt der Schnee ausgerechnet dort aus. Das wiederum lässt ein familiengeführtes Hotel um seine Existenz fürchten. Die Töchter der Familie machen sich auf die Suche nach dem verschwundenen, sagenhaften Tjelmetje-Stein, tauchen dabei tief in samische Mythologie ein, um den ersehnten Schnee herbeizuzaubern. „Hitta Tjelmetje! Findet Tjelmetje!“ Ein Tipp: Er ist grün und leuchtet.

Kaum zu glauben ist allerdings, dass die Verlegung des Julkalendern in das südliche Lappland einen wahren Kulturstreit mit rechtsgerichteten SchwedInnen ausgelöst hat. Angeblich sei das nationale Gut der schwedischen Weihnacht durch die im Film dargestellte samische Umgebung, die samischen Mythen und Gebräuche in Gefahr. Ja, geht´s noch? Was für eine gequirlte Kacke! Und das 2024. Es ist immer wieder erstaunlich und erschütternd zu welch abstrusen Gedankengängen rechtsgerichtete, zur Radikalisierung neigende ZeitgenossenInnen neigen. Und jetzt kommt auch noch ein Elon Musk daher und posaunt nur die AFD könne Deutschland retten. Leute, bitte, die Rechten? Never ever!

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Übrigens: Etwas bange wird mir bei dem ganzen Geknalle und Gezische, das um Mitternacht das alte Jahr vertreiben soll. Es tut weder sensiblen Menschen noch all den Tieren in Haus und Garten gut. Auch nicht den Wichteln, die über euch wachen. Tagsüber Meisenknödel verteilen, und dann an Silvester solch einen (Licht-)Lärm veranstalten, dass die Piepmätze am nächsten Tag erst gar nicht mehr aufwachen, finde ich nicht besonders klug. Hunde und Katzen mit Feuerwerk quälen auch nicht. Dabei gibt es durchaus andere raketenmäßige Wege um das alte Jahr zu verabschieden und das neue willkommen zu heißen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein wenig Räucherwerk um euer Haus, eure Wohnung, euch selbst von allem Ballast des letzten Jahres zu befreien? Beifuß soll sich da besonders gut eignen. Statt Bleigießen könntet ihr auch etwas auf einen Zettel schreiben, was ihr loswerden möchtet. Dann meditiert ihr ein bisschen darüber und werft das Papier ins Feuer. Woran auch immer ihr glauben mögt: Oft hilft es schon etwas niedergeschrieben zu haben, damit es euch nicht mehr (so viel) im Hirn herumspukt. Arbeit, Karriere sind nicht das Wichtigste. Wusstet ihr, das Menschen, die dabei sind zu sterben, häufig bedauern, nicht mehr Zeit mit anderen Menschen, mit ihrer Familie verbracht zu haben?

Ja, Silvester und Neujahr sind eine gute Zeit um nachzudenken. In diesem Sinne grüßt euch

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Hoffe, ihr hattet frohe Weihnachten!

Julclub Wichtel tomte julgran Weihnachtsbaum Weihnachtskarte Schweden

Wichtelkunst von Julclub, wie immer ohne KI. Denn das kann ich gerade noch selbst!

Mit all dem Weihnachtstrubel, den Weihnachtsmärkten und Massen von Plätzchen habe ich es leider nicht geschafft, euch ein schönes Weihnachtsbild zu schenken. Deshalb hier eine neue Kollage, natürlich, wie immer mit selbstgemalten Elementen. Auf die Kombi kommt es an! In diesem Sinne: God jul och gott nytt år!

Endlich ist der Baum fertig geschmückt, und das Weihnachtsfest kann beginnen! So denken sich das die beiden kleinen Wichtel. Um in der sternenklaren Winternacht nicht zu frieren sind sie in ihre wärmsten Mäntel geschlüpft, haben sich die dicken Mützen aufgesetzt, die schönsten Handschuhe angezogen. Auf dem Schlitten haben sie heißen Pfefferminztee, Nüsse (hier nicht zu sehen) und einen rotwangigen Apfel mitgebracht. Bestimmt bekommen die drei (ja, drei!) schrägen Vögel auch etwas von dem Festschmaus ab. Ist ja schließlich Weihnachten!

Möge es bald wieder friedlicher auf der Welt zugehn.

Happy Halloween – Nachts, wenn die Zauberkäferkinder fliegen

Wichtel Halloween Vollmond Nacht Julclub
Halloween Wichtelmädchen Herbst
Zauberkäfer-Girl from a mistery world

Im Herbst, besonders natürlich um Halloween herum, können jene von uns, die achtsam in die Nacht lauschen, sie hören, sie vielleicht sogar sehen: Die Zauberkäferkinder. Vergnügt summen sie durch die derzeit noch recht laue Nachtluft. Um froh zu sein, bedarf es dabei allerdings keiner Gruselparty mit Würstchenmumie, Klapperskelett oder Zombie. Nein, im sachten Fliegen und Gleiten liegt die Würze. Im Duft der nächtlichen Blumen. Damit die filigranen Wesen nicht gegen ein altes Gemäuer oder eine Fledermaus stupfen, haben sie stets ihre leuchtenden Laternen dabei. Natürlich aus ultraleichtem Elfenmetall. Sonst könnten die Zauberkäferkinder ja nicht so elegant durch die Lüfte sausen. Hilfreich sind dabei auch die winzigen Fühler, die sich vorne am Kopf befinden. Wenn die Morgendämmerung anbricht, ist der lustige Spuk allerdings vorbei. Dann müssen die Kleinen heim zu ihren Eltern, die sie hinter der dunklen Wandtäfelung im Salon des alten Herrenhauses bereits sehnlichst erwarten. Nach dem Landeanflug gibt´s erstmal warme Mandelmilch mit Honig und Etwas von den Wurzelkindern. Während der alte Steinofen bullert, liegen die Käferkinder dann in ihren Körbchen aus Birkenreisig, zugedeckt bis über beide Ohren. Und träumen vom nächsten Hummel-Brummel-Zaubersummelkäferkinder-Abenteuer.

Wichtel Halloween Vollmond Nacht Julclub

Die Kollage entstand im Oktober 2024 aus Papierresten und Gudrun-Sjödén-Katalogen. Mit Aquarellfarben und Wachsmalkreide entstand der zauberische Touch. Besonders die Laternen leuchten so richtig lebensecht mit dieser Mischung. Wie immer war es gar nicht so einfach, die quirligen Wesen für einen kurzen Moment auf dem Papier zu halten. Denn schließlich ist Bewegung, genauer gesagt Fliegen, ihr wahres Element.

Hoffe, das Bild gefällt euch. Wie immer empfehle ich euch auch an dieser Stelle das wunderbar-wunderliche Halloween-LIed Goblin Girl von Frank Zappa. Habt ein happy Halloween!

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Lasst doch mal ´nen Drachen steigen

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Schon lange nicht mehr gemacht, oder? Dabei ist es so einfach: Drachen einpacken, warme Jacke und windfestes Käppi anziehen, weite Wiese suchen, und los geht´s! Vielleicht hebt ihr nicht gleich so ab wie die kleinen Wichtelkinder, doch etwas frischer Wind um die Nase hat noch niemandem geschadet. Es muss auch kein komplizierter Lenkdrache sein, an dem sich eh nur die Schnüre und eure Nervenenden verheddern. Beim Drachensteigenlassen, finde ich, ist Einfachheit angesagt. Für´s Drachenbasteln war früher eindeutig meine Mutter zuständig, ebenso wie für´s Kartoffelgaren in der Glut eines hübschen Herbstfeuerchens. Ganz hinten in unserem Garten, bei den Himbeeren. Im Saarland Fleckerchen genannt. Süß, nicht? Aber das ist eine andere Geschichte. Ich weiß noch, wie es ganz leicht nach vergorenen Äpfeln, feuchtem Laub und fetter Erde gerochen hat. Dazu diese wunderbar flirrenden Farben, die der Herbst uns schenkt. Man denkt Weite, Frische, Klarheit. Manchmal kann es auch ein bisschen melancholisch werden; dann zieht eine unbestimmte Sehnsucht durch unseren Magen. Die gut mit einer garen Kartoffel gedämpft werden kann. Wenn dann noch der Duft von verbrennendem Holz aufzieht – Herz, was begehrst du mehr? Best things in life are for free, hat schon Aristoteles gesagt. Vielleicht fehlt euch zum Glück noch eine Thermoskanne mit heißem Früchtetee. Wer weiß?

So viele tolle Sachen gab´s die wir als Kinder gemacht haben. Irgendwie waren wir immer draußen. Auch wenn ihr heute vielleicht nicht mehr so auf Versteckspiele, Endlos-Purzelbäume, Räuber und Gendarm steht, manche Zeiterfüllung bringt uns auch heute noch viel. Dabei waren wir mit unseren Kastanientierchen, Blättermännchen und selbstgebauten Laternen doch, ohne es freilich zu wissen, ganz schön auf der Höhe der Zeit, haben die Natur achtsam wahrgenommen, uns in ihr bewegt. Anstatt eines Handydaumens wünschte ich, die Jugend hätte einen grünen. Ich glaube aber, einige sind schon wieder auf dem Weg. Sehe wieder viele junge Leute mit Rucksack durch die Walachei traben. Also, ran an den Drachen, ran an die Kartoffeln! Nach dem Drachenevent also. Ihr braucht nur ein, besser zwei Stunden an einem sonnigen, natürlich windigen Nachmittag. Und ich weiß ehrlich noch nicht einmal, ob Fliegen wirklich schöner wäre.

Hier haben sich Wichtelkinder, die ich vorher mit Aquarellfarben gemalt habe auf eine meiner Kollagen geschmuggelt. Habe sie erst entdeckt, als sie – vips! – beinahe schon wieder aus dem Bild geflogen wären. Komplizierter Satz. Grammatikalisch zumindest fragwürdig. Anyway, denn:

Eine prima Anleitung zum Drachenbau findet ihr z.B. hier.

Viel Spaß beim Drachensteigenlassen wünscht euch

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Dieser Artikel erfolgte unbezahlt und unaufgefordert.

Die Kürbiskinder grüßen dich! Wollen aber weitestgehend in Ruhe gelassen werden.

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Soll ich ausrichten…

Der Herbst ist da, und alle denken Frankenstein, Hexen, Vampire. Von den üblichen Halloween-ProtagonistInnen wissen wir ja hinlänglich, was sie so den ganzen Tag, besser, die ganze Nacht treiben. Aber von den Kürbiskindern, von denen habt ihr wohl noch nicht so viel gehört. Ganz sicher auch noch keine gesehen. Das ist auch ganz natürlich, denn unter den ganzen inflationären Kürbisdekorationen sind sie nicht so leicht auszumachen. Außerdem tauchen sie zumeist erst dann auf, wenn wir schon längst im Reich der Träume versunken sind. Zwischen Kürbissen also, da halten sie sich am liebsten auf, bewundern gegenseitig ihre tollen Kürbishüte mit Superzahlen drauf, knabbern kleine Löcher in die bunten Riesenbeeren, kauen auf Sonnenblumenkernen, nuckeln an Fliegenpilzen, die sie höchstens ein bisschen high machen. Es sind ja nun mal keine Menschen. Stundenlanges Reden ist ihre Sache nicht, da sie eher zur Introvertiertheit neigen. Nach Einbruch der Nacht, wenn alle Menschen in ihren Häusern verschwunden sind, entzünden sie ihre heimeligen Laternen und machen einen auf lau. D.h. sie kuscheln sich entspannt in ihre Kürbiskernkissen und schauen, genüsslich seufzend, den Frankensteins, Hexen, Vampiren, Goblins usw. bei ihrem nächtlichen Treiben zu. So ist das also bei den Kürbiskindern.

Auf der Collage KÜRBISKINDER ist es mir hoffentlich gelungen, das genussvolle Leben der kleinen Geschöpfe wie in einer Momentaufnahme einzufangen. Verwendet habe ich dazu u.a. alte Gudrun-Sjödén-Kataloge. Mit Wachsmalkreide, Filzstift und Aquarellfarbe male ich die Gesichter, verfremde die zumeist floralen Motive. Ich übermale, reiße, knicke, klebe. Hauptsache, es wird zauberhaft.

Schaut mal genau hin

Kerzenständer Nuri ist da!

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Was wäre die Welt ohne Dackel? Sie sind pfiffig, neugierig, unverzichtbar. Echte Charaktere eben. So wie Nuri, unser frecher Rauhaardackel, Vorbild für den gleichnamigen Kerzenständer, den mein Mann Stefan nach einer meiner Zeichnungen in seiner kleinen Metallmanufaktur herstellt. Dabei haben wir versucht den rauen Charme der lustigen Gesellen einzufangen. Auch und gerade wenn sie das Bein heben um an einen Laternenpfahl zu pieseln (Und manchmal leider nicht nur dorthin…). Damit das Dackelchen dabei nicht umfällt, steht es auf einem stabilen Metallsockel, dessen Unterseite mit Filz bezogen ist. So bleiben auch eure Möbel geschützt. Haushaltsübliche Stabkerzen passen am besten, müssen aber unten etwas angefeilt werden. Bitte beachtet, dass der Kerzenleuchter ohne Kerze, dafür aber mit einem hübschen Beipackzettel und besten Wünschen geliefert wird. Möge der kleine Nuri euer Herz erwärmen!

Vor einem Julclub-Druck
Das Beipackzettelchen.

Kerzenhalter Nuri ist aus schwarz lackiertem Metall, misst 170 x 68 mm. Er kostet 34 Euro zzgl. Versand. Bestellen könnt ihr das lustige Metall-Kerlchen über unseren Shop bei Etsy.

Zwergdackel Teckel Rauhaar Dackel
Dackeln im Sturm: Das Model

Macht´s euch gemütlich

Stina Julclub Leben bei den Wichteln