Zitroniger Zitronen-Mascarpone-Kuchen von TanjaMarie

Zitronen_Mascarpone_Kuchen

Ich wollte, dieses super leckere, schnelle Rezept wäre in meiner Versuchsküche entstanden. Ist es aber nicht. Es stammt von TanjaMarie, einer findigen Bloggerin aus dem sonnenverwöhnten Breisgau. Hab ihren Zitronen-Mascarpone-Kuchen gestern Abend ausprobiert und – vips! – war er auch schon verputzt. Leicht und locker wie ein besonders schöner Traum, und so schmeckt er auch. Dabei so cremig, dass er auf der Zunge zergeht. Das Rezept verlinke ich euch hier. Dann könnt ihr auch gleich die wunderschöne Blümchendeko von TanjaMarie bewundern.

In Ermangelung von Butter habe ich den Kuchen mit Margarine gebacken. Mit Butter wird er natürlich noch leckerer. Den Zuckerguss habe ich anstatt mit Zitrone mit Amaretto-Likör hergestellt. Damit kann man also getrost experimentieren. Mein Tipp für den November: Packt ein paar Stücke dieses Schmankerls in eine Frühstücksbox, nehmt euch eine Kanne heißen Schwarz- oder Grüntee mit, zieht euch warm an und dann nichts wie raus an die frische Luft. Dort schmeckt´s nochmal so gut!

Also: Besucht TanjaMarie auf ihrem ebenso schönen wie nützlichen Blog!

Rezept Zitronenkuchen
Fluffig, fluffiger, am fluffigsten.
Stina Rezept

Auch Rehe wollen ein friedliches Weihnachten erleben…

Hier kommt eine besondere Variante des allseits beliebten Rehrückens. Klingt ein bisschen makaber für einen Kuchen, bezieht sich allerdings nur auf die Form, welche (ja, es ist makaber!) die Rippen eines Rehs, und damit einen Braten nachbildet. Traditionell mit Mandelstiften gespickt wird das ganze noch gruseliger. Deshalb plädiere ich für andere Dekorationen: Marzipanfiguren, Kerzen… Lasst eure Fantasie spielen und vor allen Dingen die Rehe leben!

In diesem Sinne:

Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
Warum auch nicht, es hat ja Zeit!

Heinz Erhardt

Ihr braucht: Eine Rehrückenform, ca. 30 cm. Aus Metall oder Silikon.

Zutaten:

5 Eier (Größe M)

100 g Zartbitter-Schokolade (Kakao-Anteil 70 %)

150 g gemahlene Mandeln

50 g Löffelbiskuits

120 g Margarine

200 g Zucker

80 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

½ TL Zimt

1 Msp. gemahlener Kardamom

1 Msp. gemahlener Koriander

1 Prise gemahlene Gewürznelken

Für die Glasur:

200 g dunkle Schokoglasur

Etwas Margarine und Paniermehl für die Form

Und so geht´s:

  1. Form mit Margarine einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  2. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Dabei 130 g des Zuckers in den Eischnee rieseln lassen.
  3. Schokolade fein raspeln. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Achtung: Verbrennen flugs! Abkühlen lassen.
  4. Biskuits im Mörser fein mahlen.
  5. Margarine, restlichen Zucker und Salz schaumig rühren.
  6. Eigelbe nach und nach unterrühren, bis die Masse weißlich wird.
  7. Backofen auf 180 °C vorheizen (Umluft 160 °C).
  8. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen. Mit Schokoraspeln, Mandeln und gemahlenem Biskuit in die Eigelbcreme rühren.
  9. Eischnee vorsichtig unterheben.
  10. Teig in Rehrücken-Form füllen und ca. 45 Minuten wie normalen Rührkuchen backen.
  11. Kuchen aus Ofen nehmen, auskühlen lassen, stürzen, mit Glasur überziehen und nach Wunsch dekorieren.

Ich habe meinen Rehrücken halbiert und eine Hälfte eingefroren. Für den zweiten Weihnachtsfeiertag. Aber Pustekuchen, zweite Hälfte ist auch schon verputzt.

Frohe Weihnachten, God Jul wünscht euch