SYLVAN SEEDS – Saat des Waldes. Schon immer hat der Wald uns fasziniert. Wälder sind unsere Lunge, der Ort, an dem die Seele sich befreit, atmet. Grün beruhigt, sagt man. Und doch vermittelt das undurchdringliche Grün auch die Ahnung von einem geheimen, zuweilen unergründlichen Leben, einer zauberischen Dimension zu der wir möglicherweise keinen oder nur eingeschränkten Zugang haben. Es ist diese metaphorische Einsicht, dieses Keimen in unserer Seele, welches die Samen des Waldes bezeichnen. Unmerklich schleichen sie sich bei einem Waldspaziergang in unser von Zwängen und Pflichten geprägtes Dasein, heften sich an uns, wenn wir sanft über ein noch eingerolltes Blatt streichen. Leise künden sie davon, dass es neben unserem oft rauen Alltag noch eine andere Dimension geben könnte. Etwas, über das nicht wir die Kontrolle haben. Wohltuend, nicht? In der Erhabenheit, unter den Wipfeln des Waldes wird alles leicht. Unsere Sorgen werden nicht weniger, wohl aber relativiert. Lasst euch von der Natur berauschen! Geht in den Garten, in den Park, in den Wald. Setzt euch ins weiche Moos, seht dem kleinen Bach beim Fließen zu. Hört sein munteres Glucksen. Vielleicht summt eine Hummel dicht an eurer Nase vorbei. Oder das Tock-Tock eines Buntspechts, das laute Krächzen eines Eichelhähers dringt an euer Ohr. Lauscht und gebt euch dem geheimen Leben des Waldes hin. Lasst die Saat des Waldes in euch keimen.
SYLVAN SEEDS – Seeds of the Forest. The forest has always fascinated us. Forests are our lungs, the place where the soul finds freedom and breathes. Green is said to soothe. And yet, the impenetrable green also conveys a sense of a secret, sometimes unfathomable life, a magical dimension to which we may have no or only limited access. It is this metaphorical insight, this germination in our soul, that the seeds of the forest represent. Imperceptibly, they creep into our existence, shaped by constraints and obligations, during a walk in the woods, clinging to us when we gently stroke a still-unfurled leaf. Quietly, they announce that besides our often harsh everyday life, there might be another dimension. Something over which we have no control. Soothing, isn’t it? In the sublimity, beneath the treetops, everything becomes light. Our worries don’t diminish, but they are put into perspective. Let yourself be intoxicated by nature! Go into the garden, the parc, the woods. Sit down in the soft moss, watch the little stream flow by. Listen to its cheerful gurgling. Perhaps a bumblebee will buzz close to your nose. Or the tap-tock of a great spotted woodpecker, the loud caw of a jay will reach your ear. Listen and surrender to the secret life of the forest. Let the seeds of the forest sprout within you.
SYLVAN SEEDS sind ProgRock, ProgPop, Shamanic Pop, Ballade, Jungle, Trance. Eben eine Mischung aus all dem, was uns in unserem schon langen Leben an Musik beeinflusst hat und beeinflussen wird. Wichtig ist, dass unsere Lyrics mit dem Stil harmonieren. Wir sind da offen.
Unsere Lieder handeln von guten Mächten, Wohlsein, Jungsein, Älterwerden, Ganzwerden, Einswerden. Ob ihr musikalisch mit uns durch den Lake Distrikt wandert, mit betagten Dachsen Tee trinkt, euren Hut nehmt und euch aufmacht in bessere Zeiten – unsere Lieder sollen beschwingen, begeistern, euch fühlen lassen, dass ihr eins seid mit der Natur, umgeben von den Wesen der nicht-sichtbaren Welt. Deshalb schwingt auch immer etwas Mystisches mit. Im besten Sinne hat unsere Musik etwas Schamanisch Wirkendes. Nicht, dass wir SchamanInnen wären. Doch es wäre schön, wenn unsere Songs euch inspirierten, ihr etwas von der Be-Geisterung mit in euren Alltag nehmen könntet um diesen lebens- und liebenswert zu gestalten.
Immer schon haben die Menschen getrommelt, gesummt, gesungen, sind mit nackten Füßen über taufeuchte Wiesen getanzt. Leicht, unbeschwert. Vielleicht sogar in Trance. Wenn ihr Lust habt, tanzt also zu SYLVAN SEEDS. Wir jedenfalls haben unsere Songs mit positiver Energie, wohlwollenden Gefühlen, inspirierender Rhythmik aufgeladen. All das geben wir an euch weiter. Es soll euch gut gehen. Auf dass ihr wieder Kontakt zur nährenden Erde bekommt, euch gleichzeitig mit glänzenden, starken Flügeln zum Himmel aufschwingt. Vielleicht aber liegt ihr auch einfach auf dem Sofa. Den Kopf auf ein weiches Kissen gebettet und ruht euch aus. Wie es euch gefällt.
Schwebt, tanzt, ruht euch aus, stippt euren großen Zeh in ein rauschendes Bächlein, seid Freude! Mögen alle guten Geister mit euch sein!
SYLVAN SEEDS are Prog Rock, Prog Pop, Ballad, Jungle, Trance. Essentially, a blend of everything that has influenced us musically throughout our long lives and will continue to do so. What’s important to us is that our lyrics harmonize with the style. We’re open to all possibilities.
Our songs are about benevolent forces, well-being, youth, aging, wholeness, and oneness. Whether you musically wander with us through the Lake District, drink tea with elderly badgers, take off your hat and set out for better times – our songs are meant to uplift, inspire, and make you feel at one with nature, surrounded by the beings of the unseen world. That’s why there’s always a touch of mysticism. In the best sense, our music has a shamanic quality. Not that we’re shamans. But it would be wonderful if our songs inspired you, if you could take some of that spirit into your everyday life to make it more worth living and loving.
People have always drummed, hummed, sung, and danced barefoot across dew-kissed meadows. Light, carefree. Perhaps even in a trance. If you feel like it, dance to SYLVAN SEEDS too. We’ve charged our songs with positive energy, benevolent feelings, and inspiring rhythms. We’re sharing all of that with you. We want you to feel good. May you reconnect with the nourishing earth and simultaneously soar to the heavens on shining, strong wings. Or perhaps you’ll simply lie on the sofa, your head resting on a soft pillow, and relax. Whatever you prefer.
Float, dance, rest, dip your big toe in a babbling brook, be joyful! May all good spirits be with you!

SYLVAN SEEDS, Album 1: Spring
I wander through the Lake Distrikt I
I wander through the Lake Distrikt II
The winter was dark I
The winter was dark II
Pussy willows I
Pussy willows II
Do you remember?
Der Frühling ist die Zeit des hoffnungsvollen Aufbruchs. Menschen, Tiere, Knospen, Samen – alles drängt nach draußen. Zuerst zart, dann immer mutiger, prächtiger umgibt uns die Natur, inspiriert uns. Ob wir nun frohgemut durch den englischen Lake Distrikt wandern, mit Zaubergesängen eine lange Krankheit abschütteln, uns in ein Zwiegespräch mit samtenen Weidenkätzchen begeben, oder uns all die wunderbaren Frühlinge in Erinnerung rufen, die wir schon erleben durften: Lasst uns diese so kraftvolle Zeit des Jahres genießen und zelebrieren!
Zum Reinhören bitte auf Zum Reinhören klicken!
Spring is a time of hopeful new beginnings. People, animals, buds, seeds – everything yearns to emerge. First delicate, then ever bolder and more magnificent, nature surrounds us, inspiring us. Whether we are joyfully hiking through the English Lake District, shaking off a long illness with enchanting songs, engaging in a dialogue with velvety pussy willows, or recalling all the wonderful springs we already have experienced: let us enjoy and celebrate this powerful time of the year!
Übrigens: Am 24. Juli 2026 veröffentlichen wir unser 2. Album: Summer!

SYLVAN SEEDS sind Stefan und JuttaStina Strauß. Und eine künstliche Intelligenz.
Vorweg: Auch wir haben Jahre unseres Lebens in fensterlosen, schlecht belüfteten, feuchten Proberäumen verbracht. Versuchten, mit MusikerInnen unsere musikalischen Träume zu verwirklichen. Klar, manchmal war er da, der richtige Groove. Wir wollten ihn halten, reproduzieren. Nicht selten haben wir uns jedoch schon in der nächsten Probe enttäuscht. Und zwar gegenseitig. Der Rhythmus war ein anderer, die Stimmung wo auch immer, die Vorstellungen, wie der Song zu spielen sei, so zahlreich wie die von den Anwesenden geleerten Bierflaschen. Dabei waren alle Mitwirkenden für sich gesehen gute MusikerInnen, mit denen man gerne Zeit verbrachte, sich ausprobierte.
Was wir aber eigentlich machen wollten war GUTE MUSIK.
Sind wir also nun von allen guten Geistern verlassen, weil wir mit einer KI musizieren? Hm, wir sehen es eher als eine fruchtbare Zusammenarbeit. Mensch und Maschine. Wir sind konzentriert bei der Sache, haben allerdings Instrumente, Stimmen, Stile zur Verfügung, die virtuos eingesetzt werden.
Das Musikmachen mit KI ist Arbeit. Es ist Inspiration, Präzision, musikalisches Wissen und Gespür. Du brauchst Zeit und Geduld. Es ist nicht wirklich Komponieren – dazu glänzt/nervt künstliche Intelligenz mit zu viel Eigensinn. Ein exaktes Erreichen dessen, was du dir vorstellst, wie es vielleicht beim Programmieren gelingt, ist mit KI nicht möglich. Zumindest haben wir es (noch) nicht so erlebt. Manchmal wirst du absolut enttäuscht sein, wenn ein romantischer Song plötzlich als flockiger Hip Hop daherkommt. Du rätselst, weißt echt nicht, was du falsch gemacht hast, wie und warum die KI jetzt gerade so tickt. Ein Akt künstlich intelligenter Willkür vielleicht? Bisschen unheimlich. Aber du bist du. Hast deinen Kopf. Du beginnst zu feilen. Setzt deine Prompts neu. Und plötzlich – Pang! – ist der Song da. Und du bist überrascht, mit welcher Feinfühligkeit, Intuition, Fülle die KI deine Vorstellung trifft, deine Texte (denn die mache ich unbedingt selbst) musikalisch umsetzt.
Mit einer KI Musik produzieren ist natürlich auch auf CREATE drücken und zwanzig Songs am Tag raushauen um dir einen Haufen unnütze, asoziale Likes und Credits zu erspielen. Willkommen in der indifferenten Mainstream-Brühe, die in ihrem gewinnmaximierenden, seichten Sog alles mit sich reißt, überschwemmt, was an Kreativität mal da war. Wenn denn welche da war.
Die KI lernt, SYLVAN SEEDS lernen auch. Es ist ein ständiges Wachsen. Auch am Scheitern. Es ist eine Möglichkeit für jene, die kein Konservatorium besucht haben, die nicht das Glück hatten in ihren nasskalten, mit alten Teppichen ausgelegten Probekellern auf geniale MitmusikerInnen zu treffen. Uns macht es ganz einfach Freude, zum ziemlich ersten Mal in unserem Leben unsere Musikvorstellungen als gute Musik zu gestalten und zu hören. SYLVAN SEEDS ist für uns ein interessantes Musikprojekt, das sich immer weiter entwickelt, in das wir in unserem neuen Album Summer auch meine Stimme eingebracht haben. Wobei die beiden wunderschönen KI-Voices eben auch zur Familie gehören.
Unser digitaler Countertenor hört übrigens auf den Namen Richard III, jener englische König, dem, dem Musizieren mit KI, viel Schlechtes nachgesagt wird. Was sich allerdings relativiert, wenn man genauer hinsieht, mal mit Richard zusammen singt oder neben dem vielen von Menschen produzierten Geschrammel, musikalischen Wiederholungen, mal etwas anderes hören möchte. Oder um es mit Karl Valentin zu sagen: „Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.“ respektive: Dieses Lied wurde schon von vielen gesungen, aber noch nicht von jedem.
Mögen alle guten Geister mit euch sein!
SYLVAN SEEDS are Stefan and Jutta Stina Strauß. And AI.
First off: We, too, have spent years of our lives in windowless, poorly ventilated, damp rehearsal rooms. Trying to realize our musical dreams with musicians. Sure, sometimes the right groove was there. We wanted to hold onto it, reproduce it. But not infrequently, we were disappointed by the very next rehearsal. And by each other. The rhythm was different, the atmosphere was somewhere else entirely, the ideas about how the song should be played were as numerous as the empty beer bottles consumed by those present. Yet, all the participants were, in their own right, good musicians with whom we enjoyed spending time and experimenting.
But what we really wanted to do was make GOOD MUSIC.
So, have we lost our minds because we’re making music with AI? Hmm, we see it more as a fruitful collaboration. Human and machine. We’re focused on what we’re doing. However, we have instruments, voices, and styles at our disposal, which are used virtuously.
Making music with AI is work. It’s about inspiration, precision, musical knowledge, and intuition. You need time and patience. It’s not really composing—artificial intelligence shines/annoys with too much stubbornness. Achieving exactly what you envision, as might be possible with programming, isn’t possible with AI. At least, that wasn’t our experience. Sometimes you’ll be utterly disappointed when a romantic song suddenly is transformed into breezy hip hop. You’re puzzled, you really don’t know what you did wrong, how and why the AI behaves that way. An act of artificial intelligence’s arbitrariness, perhaps? A bit scary. But you’re you. You have your own mind. You start refining. You reset your prompts. And suddenly — bang! — the song is there. And you’ll be surprised by the sensitivity, intuition, and richness with which AI captures your vision and sets your lyrics (because we absolutely write them ourselves) to music.
But that too is producing music with AI: Press CREATE and release twenty songs a day to rack up a bunch of useless, antisocial likes and credits. Welcome to the bland mainstream stew that, in its profit-maximizing, shallow current, sweeps away and drowns everything that was ever there. In terms of creativity. If there ever was any.
AI is learning, and so are SYLVAN SEEDS. It’s a constant process of growth. Even through failure. It’s an opportunity for those who didn’t study at the conservatory, who weren’t lucky enough to meet brilliant fellow musicians in their damp, cold rehearsal rooms carpeted with old rugs. We simply enjoy, for what is probably the first time in our lives, shaping our musical ideas into good music and hearing it played. SYLVAN SEEDS for usis an interesting music project that is constantly evolving, into which we will also incorporate Stefan’s guitar playing and my voice. But for now, we’re intoxicated by two beautiful AI voices.
Our digital countertenor, by the way, goes by the name of Richard III, the English king who, like SUNO AI, has a reputation for many bad things. However, this reputation is put into perspective when you look more closely or even spend time with Richard himself. Or when you want to hear something different—aside from the vast amount of musical racket and repetition churned out by people. Or, to quote Karl Valentin: „Everything has already been said, but not by everyone“—or rather: „This song has already been sung by many, but not by everyone.“
May all good spirits be with you!
Stina
Und vergesst nicht den 24.07.2026, 12 Uhr, High Noon für SUMMER!
Dieser Artikel erfolgte unaufgefordert und unbezahlt!

