SylvanSeeds – Music made by Stina

Sylvan Seeds Musik Music Band Schamanisch Julclub shamanic

SYLVAN SEEDS – Saat des Waldes. Schon immer hat der Wald uns fasziniert. Wälder sind unsere Lunge, der Ort, an dem die Seele sich befreit, atmet. Grün beruhigt, sagt man. Und doch vermittelt das undurchdringliche Grün auch die Ahnung von einem geheimen, zuweilen unergründlichen Leben, einer zauberischen Dimension zu der wir möglicherweise keinen oder nur eingeschränkten Zugang haben. Es ist diese metaphorische Einsicht, dieses Keimen in unserer Seele, welches die Samen des Waldes bezeichnen. Unmerklich schleichen sie sich bei einem Waldspaziergang in unser von Zwängen und Pflichten geprägtes Dasein, heften sich an uns, wenn wir sanft über ein noch eingerolltes Blatt streichen. Leise künden sie davon, dass es neben unserem oft rauen Alltag noch eine andere Dimension geben könnte. Etwas, über das nicht wir die Kontrolle haben. Wohltuend, nicht? In der Erhabenheit, unter den Wipfeln des Waldes wird alles leicht. Unsere Sorgen werden nicht weniger, wohl aber relativiert. Lasst euch von der Natur berauschen! Geht in den Garten, in den Park, in den Wald. Setzt euch ins weiche Moos, seht dem kleinen Bach beim Fließen zu. Hört sein munteres Glucksen. Vielleicht summt eine Hummel dicht an eurer Nase vorbei. Oder das Tock-Tock eines Buntspechts, das laute Krächzen eines Eichelhähers dringt an euer Ohr. Lauscht und gebt euch dem geheimen Leben des Waldes hin. Lasst die Saat des Waldes in euch keimen.

SYLVAN SEEDS – Seeds of the Forest. The forest has always fascinated us. Forests are our lungs, the place where the soul finds freedom and breathes. Green is said to soothe. And yet, the impenetrable green also conveys a sense of a secret, sometimes unfathomable life, a magical dimension to which we may have no or only limited access. It is this metaphorical insight, this germination in our soul, that the seeds of the forest represent. Imperceptibly, they creep into our existence, shaped by constraints and obligations, during a walk in the woods, clinging to us when we gently stroke a still-unfurled leaf. Quietly, they announce that besides our often harsh everyday life, there might be another dimension. Something over which we have no control. Soothing, isn’t it? In the sublimity, beneath the treetops, everything becomes light. Our worries don’t diminish, but they are put into perspective. Let yourself be intoxicated by nature! Go into the garden, the parc, the woods. Sit down in the soft moss, watch the little stream flow by. Listen to its cheerful gurgling. Perhaps a bumblebee will buzz close to your nose. Or the tap-tock of a great spotted woodpecker, the loud caw of a jay will reach your ear. Listen and surrender to the secret life of the forest. Let the seeds of the forest sprout within you.

SYLVAN SEEDS sind ProgRock, ProgPop, Shamanic Pop, Ballade, Jungle, Trance. Eben eine Mischung aus all dem, was uns in unserem schon langen Leben an Musik beeinflusst hat und beeinflussen wird. Wichtig ist, dass unsere Lyrics mit dem Stil harmonieren. Wir sind da offen.

Unsere Lieder handeln von guten Mächten, Wohlsein, Jungsein, Älterwerden, Ganzwerden, Einswerden. Ob ihr musikalisch mit uns durch den Lake Distrikt wandert, mit betagten Dachsen Tee trinkt, euren Hut nehmt und euch aufmacht in bessere Zeiten – unsere Lieder sollen beschwingen, begeistern, euch fühlen lassen, dass ihr eins seid mit der Natur, umgeben von den Wesen der nicht-sichtbaren Welt. Deshalb schwingt auch immer etwas Mystisches mit. Im besten Sinne hat unsere Musik etwas Schamanisch Wirkendes. Nicht, dass wir SchamanInnen wären. Doch es wäre schön, wenn unsere Songs euch inspirierten, ihr etwas von der Be-Geisterung mit in euren Alltag nehmen könntet um diesen lebens- und liebenswert zu gestalten.

Immer schon haben die Menschen getrommelt, gesummt, gesungen, sind mit nackten Füßen über taufeuchte Wiesen getanzt. Leicht, unbeschwert. Vielleicht sogar in Trance. Wenn ihr Lust habt, tanzt also zu SYLVAN SEEDS. Wir jedenfalls haben unsere Songs mit positiver Energie, wohlwollenden Gefühlen, inspirierender Rhythmik aufgeladen. All das geben wir an euch weiter. Es soll euch gut gehen. Auf dass ihr wieder Kontakt zur nährenden Erde bekommt, euch gleichzeitig mit glänzenden, starken Flügeln zum Himmel aufschwingt. Vielleicht aber liegt ihr auch einfach auf dem Sofa. Den Kopf auf ein weiches Kissen gebettet und ruht euch aus. Wie es euch gefällt.

Schwebt, tanzt, ruht euch aus, stippt euren großen Zeh in ein rauschendes Bächlein, seid Freude! Mögen alle guten Geister mit euch sein!

SYLVAN SEEDS are Prog Rock, Prog Pop, Ballad, Jungle, Trance. Essentially, a blend of everything that has influenced us musically throughout our long lives and will continue to do so. What’s important to us is that our lyrics harmonize with the style. We’re open to all possibilities.

Our songs are about benevolent forces, well-being, youth, aging, wholeness, and oneness. Whether you musically wander with us through the Lake District, drink tea with elderly badgers, take off your hat and set out for better times – our songs are meant to uplift, inspire, and make you feel at one with nature, surrounded by the beings of the unseen world. That’s why there’s always a touch of mysticism. In the best sense, our music has a shamanic quality. Not that we’re shamans. But it would be wonderful if our songs inspired you, if you could take some of that spirit into your everyday life to make it more worth living and loving.

People have always drummed, hummed, sung, and danced barefoot across dew-kissed meadows. Light, carefree. Perhaps even in a trance. If you feel like it, dance to SYLVAN SEEDS too. We’ve charged our songs with positive energy, benevolent feelings, and inspiring rhythms. We’re sharing all of that with you. We want you to feel good. May you reconnect with the nourishing earth and simultaneously soar to the heavens on shining, strong wings. Or perhaps you’ll simply lie on the sofa, your head resting on a soft pillow, and relax. Whatever you prefer.

Float, dance, rest, dip your big toe in a babbling brook, be joyful! May all good spirits be with you!

Der Frühling ist die Zeit des hoffnungsvollen Aufbruchs. Menschen, Tiere, Knospen, Samen – alles drängt nach draußen. Zuerst zart, dann immer mutiger, prächtiger umgibt uns die Natur, inspiriert uns. Ob wir nun frohgemut durch den englischen Lake Distrikt wandern, mit Zaubergesängen eine lange Krankheit abschütteln, uns in ein Zwiegespräch mit samtenen Weidenkätzchen begeben, oder uns all die wunderbaren Frühlinge in Erinnerung rufen, die wir schon erleben durften: Lasst uns diese so kraftvolle Zeit des Jahres genießen und zelebrieren!

Zum Reinhören bitte auf Zum Reinhören klicken!

Spring is a time of hopeful new beginnings. People, animals, buds, seeds – everything yearns to emerge. First delicate, then ever bolder and more magnificent, nature surrounds us, inspiring us. Whether we are joyfully hiking through the English Lake District, shaking off a long illness with enchanting songs, engaging in a dialogue with velvety pussy willows, or recalling all the wonderful springs we already have experienced: let us enjoy and celebrate this powerful time of the year!

SYLVAN SEEDS sind Stefan und JuttaStina Strauß. Und eine künstliche Intelligenz.

Vorweg: Auch wir haben Jahre unseres Lebens in fensterlosen, schlecht belüfteten, feuchten Proberäumen verbracht. Versuchten, mit MusikerInnen unsere musikalischen Träume zu verwirklichen. Klar, manchmal war er da, der richtige Groove. Wir wollten ihn halten, reproduzieren. Nicht selten haben wir uns jedoch schon in der nächsten Probe enttäuscht. Und zwar gegenseitig. Der Rhythmus war ein anderer, die Stimmung wo auch immer, die Vorstellungen, wie der Song zu spielen sei, so zahlreich wie die von den Anwesenden  geleerten Bierflaschen. Dabei waren alle Mitwirkenden für sich gesehen gute MusikerInnen, mit denen man gerne Zeit verbrachte, sich ausprobierte.

Was wir aber eigentlich machen wollten war GUTE MUSIK.

Sind wir also nun von allen guten Geistern verlassen, weil wir mit einer KI musizieren? Hm, wir sehen es eher als eine fruchtbare Zusammenarbeit. Mensch und Maschine. Wir sind konzentriert bei der Sache, haben allerdings Instrumente, Stimmen, Stile zur Verfügung, die virtuos eingesetzt werden.

Das Musikmachen mit KI ist Arbeit. Es ist Inspiration, Präzision, musikalisches Wissen und Gespür. Du brauchst Zeit und Geduld. Es ist nicht wirklich Komponieren – dazu glänzt/nervt künstliche Intelligenz mit zu viel Eigensinn. Ein exaktes Erreichen dessen, was du dir vorstellst, wie es vielleicht beim Programmieren gelingt, ist mit KI nicht möglich. Zumindest haben wir es (noch) nicht so erlebt. Manchmal wirst du absolut enttäuscht sein, wenn ein romantischer Song plötzlich als flockiger Hip Hop daherkommt. Du rätselst, weißt echt nicht, was du falsch gemacht hast, wie und warum die KI jetzt gerade so tickt. Ein Akt künstlich intelligenter Willkür vielleicht? Bisschen unheimlich. Aber du bist du. Hast deinen Kopf. Du beginnst zu feilen. Setzt deine Prompts neu. Und plötzlich – Pang! – ist der Song da. Und du bist überrascht, mit welcher Feinfühligkeit, Intuition, Fülle die KI deine Vorstellung trifft, deine Texte (denn die mache ich unbedingt selbst) musikalisch umsetzt.

Mit einer KI Musik produzieren ist natürlich auch auf CREATE drücken und zwanzig Songs am Tag raushauen um dir einen Haufen unnütze, asoziale Likes und Credits zu erspielen. Willkommen in der indifferenten Mainstream-Brühe, die in ihrem gewinnmaximierenden, seichten Sog alles mit sich reißt, überschwemmt, was an Kreativität mal da war. Wenn denn welche da war.

Die KI lernt, SYLVAN SEEDS lernen auch. Es ist ein ständiges Wachsen. Auch am Scheitern. Es ist eine Möglichkeit für jene, die kein Konservatorium besucht haben, die nicht das Glück hatten in ihren nasskalten, mit alten Teppichen ausgelegten Probekellern auf geniale MitmusikerInnen zu treffen. Uns macht es ganz einfach Freude, zum ziemlich ersten Mal in unserem Leben unsere Musikvorstellungen als gute Musik zu gestalten und zu hören. SYLVAN SEEDS ist für uns ein interessantes Musikprojekt, das sich immer weiter entwickelt, in das wir in unserem neuen Album Summer auch meine Stimme eingebracht haben. Wobei die beiden wunderschönen KI-Voices eben auch zur Familie gehören.

Unser digitaler Countertenor hört übrigens auf den Namen Richard III, jener englische König, dem, dem Musizieren mit KI, viel Schlechtes nachgesagt wird. Was sich allerdings relativiert, wenn man genauer hinsieht, mal mit Richard zusammen singt oder neben dem vielen von Menschen produzierten Geschrammel, musikalischen Wiederholungen, mal etwas anderes hören möchte. Oder um es mit Karl Valentin zu sagen: „Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.“ respektive: Dieses Lied wurde schon von vielen gesungen, aber noch nicht von jedem.

Mögen alle guten Geister mit euch sein!

SYLVAN SEEDS are Stefan and Jutta Stina Strauß. And AI.

First off: We, too, have spent years of our lives in windowless, poorly ventilated, damp rehearsal rooms. Trying to realize our musical dreams with musicians. Sure, sometimes the right groove was there. We wanted to hold onto it, reproduce it. But not infrequently, we were disappointed by the very next rehearsal. And by each other. The rhythm was different, the atmosphere was somewhere else entirely, the ideas about how the song should be played were as numerous as the empty beer bottles consumed by those present. Yet, all the participants were, in their own right, good musicians with whom we enjoyed spending time and experimenting.

But what we really wanted to do was make GOOD MUSIC.

So, have we lost our minds because we’re making music with AI? Hmm, we see it more as a fruitful collaboration. Human and machine. We’re focused on what we’re doing. However, we have instruments, voices, and styles at our disposal, which are used virtuously.

Making music with AI is work. It’s about inspiration, precision, musical knowledge, and intuition. You need time and patience. It’s not really composing—artificial intelligence shines/annoys with too much stubbornness. Achieving exactly what you envision, as might be possible with programming, isn’t possible with AI. At least, that wasn’t our experience. Sometimes you’ll be utterly disappointed when a romantic song suddenly is transformed into breezy hip hop. You’re puzzled, you really don’t know what you did wrong, how and why the AI ​​behaves that way. An act of artificial intelligence’s arbitrariness, perhaps? A bit scary. But you’re you. You have your own mind. You start refining. You reset your prompts. And suddenly — bang! — the song is there. And you’ll be surprised by the sensitivity, intuition, and richness with which AI captures your vision and sets your lyrics (because we absolutely write them ourselves) to music.

But that too is producing music with AI: Press CREATE and release twenty songs a day to rack up a bunch of useless, antisocial likes and credits. Welcome to the bland mainstream stew that, in its profit-maximizing, shallow current, sweeps away and drowns everything that was ever there. In terms of creativity. If there ever was any.

AI is learning, and so are SYLVAN SEEDS. It’s a constant process of growth. Even through failure. It’s an opportunity for those who didn’t study at the conservatory, who weren’t lucky enough to meet brilliant fellow musicians in their damp, cold rehearsal rooms carpeted with old rugs. We simply enjoy, for what is probably the first time in our lives, shaping our musical ideas into good music and hearing it played. SYLVAN SEEDS for usis an interesting music project that is constantly evolving, into which we will also incorporate Stefan’s guitar playing and my voice. But for now, we’re intoxicated by two beautiful AI voices.

Our digital countertenor, by the way, goes by the name of Richard III, the English king who, like SUNO AI, has a reputation for many bad things. However, this reputation is put into perspective when you look more closely or even spend time with Richard himself. Or when you want to hear something different—aside from the vast amount of musical racket and repetition churned out by people. Or, to quote Karl Valentin: „Everything has already been said, but not by everyone“—or rather: „This song has already been sung by many, but not by everyone.“

May all good spirits be with you!

Stina

Und vergesst nicht den 24.07.2026, 12 Uhr, High Noon für SUMMER!

Dieser Artikel erfolgte unaufgefordert und unbezahlt!

Tor zur Anderswelt: Elfentürchen

Elfentür Julclub Holz selber basteln

Natürlich selbstgebastelt

Würdet ihr auch mal gerne einer Elfe begegnen? Persönlich schwanke ich da immer ein bisschen. Würde sie mir freundlich gesinnt sein? Nach allem, was wir wissen, sind Elfen überaus umweltbewusste Wesen. Jedoch auch ein wenig launisch. Würde betreffende Elfe aus mir unbekannten Kanälen wissen, dass es mir letztens zuviel war, Folie von einer Pappschachtel zu pfriemeln? Ich stattdessen das ganze Gebinde, trotz schlechten Gewissens, im Mülleimer entsorgt habe? Bekäme ich sozusagen eine Elfen-Verwarnung? Wie sähe die aus? Von Mardern durchgeknabberte Kabel an meinem Kleinwagen? Wie jeder weiß, stehen Elfen ja auch mit der Wildtierwelt auf gutem Fuß. Zu meiner Verteidigung möchte ich anführen, dass ich wirklich nur ein sehr kleines, um nicht zu sagen: winziges Auto besitze, zudem aktiver Nutzer des ÖPNV bin.

Um mich langsamst an das Thema respektive die Elfen heranzutasten, habe ich im Sommer begonnen Elfentürchen zu basteln. Dabei greifen Elfen auch gerne mal ungefragt in den kreativen Prozess ein. So war ich unlängst nach getaner Bastelei schon auf dem Weg ins wohlverdiente Körbchen, als mir auffiel, dass an meiner Elfentür noch zwei Scharniere fehlten. Ohne Brille (denn die lag schon auf dem Nachtschränkchen) tapste ich zurück zum Arbeitstisch, schnappte mir Farbdöschen und Pinsel. Schlaftrunken malte ich zwei schwarze, längliche Scharniere an den rechten Rand meines Törchens. Und was entdeckte ich am nächsten Morgen? Seht selbst:

Elfentür Julclub Mein Leben bei den Wichteln Holz selbst basteln
Um 90° drehen… genau, das sieht doch aus wie…

Im Grunde ist die Herstellung einer Elfenpforte auch ohne elfisches Zutun sehr einfach. Ihr braucht ein geeignetes Stück Holz (Höhe max. 15 cm), lange Ästchen, eventuell ein dickeres Stück Ast zum Abstützen, Holzkraftkleber, Plakafarbe, Schraubzwingen und wetterfesten Lack. Ohne Lack geht eure Elfentür schneller in die Anderswelt ein, als ihr Oh, nein! sagen könnt. Nachdem ihr das Holzstück für die eigentliche Tür bemalt habt, könnt ihr nach Herzenslust dekorieren: Mit Reißzwecken, Stofffetzchen, irgendwelchen Holztierchen, die ja immer in irgendeiner Schublade herumfliegen, einem dekorativen Aststück und anderem Zierrat. Letzteres ist ein wirklich schönes Wort. Es lässt an Mittelalter, Märchen, Frühlingsfeste, mit Blumen bekränzte Frauen denken. Rangiert für mich gleich hinter Kleinod. Doch ich schweife ab.

Die Schwierigkeit besteht tatsächlich darin ein geeignetes Stück Holz zu finden. Ich treibe mich dazu unauffällig in der Nähe von Holzfällenden herum, frage, ob ich mich am Verschnitt bedienen darf, oder krieche, wenn sie weg sind, bodennah umher und suche nach geeigneten Stücken. Alternativ kommt das Holz ganz plötzlich zu euch. Wenn ihr zu angestrengt sucht, werdet ihr vermutlich keins finden. Schließlich ist Magie mit im Spiel!

Elfentür Julclub Mein Leben bei den Wichteln Holz selbst basteln
Modell Uhlenbusch

Zuhause solltet ihr die Holzstücke ein paar Tage geschützt und vor allem draußen trocknen lassen. So können auch etwaige Insekten ausziehen und ein neues Zuhause suchen. Die rote Waldameise fand unseren Balkon dann doch nicht so toll und trollte sich. Nun ja, es gab vielleicht ein kleineres Battle mit der ansässigen schwarzen Hausameise. Aber keine Toten. Ihr seht aber dennoch: Elfentürenbasteln ist ein GEFÄHRLICHER ZEITVERTREIB! Für alle Beteiligten.

Elfenbaum
Natürliche Elfen-Einflug-Schneise

Also bitte darauf achten, wer da so in dem Holz lebt. Ihr wollt doch keine Minuspunkte in der Elfenwelt sammeln. Ich bin auch noch mit dem Klarlack etwas im Zweifel. Holzlack scheint eine umweltfreundliche Alternative zu sein.

Der Trockenprozess des Leims nimmt ebenfalls etwas Zeit in Anspruch. Nur nicht hudeln! Lieber einen Tag warten, bis nichts mehr wackelt. Auch der Lack muss trocknen. Sonst kleben kleine Insekten daran fest. MINUSPUNKT! Aber eure Geduld werde euch belohnt! Denn es sieht wirklich ganz zauberhaft aus, wenn ihr eure fertigen Kunstwerke in weichem Moos, zwischen saftigen Blättern und knorrigen Ästen platziert. Ob drinnen oder draußen. Elektronisch versierte fädeln sogar noch eine Mini-Lichterkette drum herum. Ich habe aus kaputten Birnchen kleine Sturmlaternen gebastelt, die allerdings nicht leuchten. Denn sie sind ja nun – äh – hinne.

Elfentür selbst basteln Julclub Leben bei den Wichteln Stina
Modell Bergen

Im Winter würde ich die Elfentüren allerdings vor Wind und Wetter geschützt unterbringen. Außer eure Elfen haben sich schon an den Durchlass im Garten gewöhnt. Und jetzt steht die Tür pötzlich bei euch auf dem Regal, zwischen den zehnmal gelesenen Taschenbüchern. Vielleicht lasst ihr das Törchen also doch im Grünen. Verwitterung verleiht ja auch irgendwie Patina.

Wer keine Lust zum Basteln hat, muss nicht auf ein Elfentor verzichten, wie ihr hier seht:

Elfentür Julclub
Leider nicht selbstgebastelt, sondern industriell gefertigt. Trotzdem sehr schön.
Gewächshaus mini Elfentür
Im gut sortierten Buchhandel gibt es auch solch filigrane Machwerke.

Die hübsche Girlande hat übrigens meine liebe Freundin Sabine aus Stoffresten und Holzspießen gebastelt. Ihres Zeichens auch Meisterbäckerin feenhafter Torten. Eine davon seht ihr hier:

Mmm… Sabines Sommertorte, wie immer ein Gedicht!

Alsdann, lasst eure Fantasie spielen und bastelt euer eigenes Elfentürchen. Oder kauft euch eben eins.

Viel Achtsamkeit wünscht euch

Frühling Wichtel Osterglocke Narzisse Grafik

TISABORA: Passioniertes Kunsthandwerk im lothringischen Lutzelbourg oder: Zwei haben sich getraut.

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace

Es war einmal ein altes, himmelblaues Lothringer Haus, dessen Erdgeschoss zu Größerem bestimmt war. Da das Häuschen sowieso malerisch am Ufer des Canal de la Marne au Rhin, des Rhein-Marne-Kanals, in Lutzelbourg gelegen war, bot sich eine kreative Unternehmung geradezu an. Warum, dachten sich Sarah Bertrand und Thibault Kanian, sollten wir nicht unser beider Talente in einen Topf werfen und ein Atelier eröffnen? Nun, tatsächlich rührt das einfallsreiche Paar ja eher in zwei, drei verschiedenen Töpfen. Die Ergebnisse jedoch münden in einem ansprechenden Gesamtkunstwerk: TISABORA. Der Name: ein Mix aus den Vornamen der beiden Akteure. Sarahs Schwiegermutter ist er eingefallen. Kreativität scheint in der Familie zu liegen. Die quirlige Sarah malt und zeichnet, Thibault ist für Holz- und Metallarbeiten zuständig. Ein kleiner Laden schloss zur Werkstatt auf. Et voilà!

Rührig: Sarah Bertrand

Keine Frage, die Werke, allesamt handgearbeitet, sprudeln über vor Authentizität und Einfallsreichtum. Das tut übrigens auch Sarah, die uns freundlich hereinwinkt um uns ihr schöpferisches Universum zu zeigen. Was man nicht alles so entdeckt, denke ich, wo man doch nur den Hund ausführen, vielleicht noch einen petit café in der warmen Sonne trinken wollte.

Drinnen erzählt dann jedes noch so kleine Werk seine ganz eigene Geschichte von Liebe und Sorgfalt, zeigt die Gedanken-, den Ideenreichtum der beiden Autodidakten. Natürlich, berichtet Sarah, habe sie ihre Zeichen- und Maltechnik in Kunstkursen weiterentwickelt. Aber, was so ein freier Kunstgeist ist, der befreit sich auch schnell von starren Vorgaben. Das macht, ganz eindeutig, das Liebenswerte der Kreationen aus. Die dürfen manchmal auch gerne etwas kitschig sein. Die Freiheit nimmt sich das Team von Tisabora. Manchmal lässt sich Sarah sogar von der Sagenwelt Tolkiens inspirieren. Spitzohriges Elfenpaar in üppigem Grün. Abschiedsszene. Dann wird es romantisch.

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace

So entstehen Unikate, egal, ob es sich um bemalte Lampenschirme, Lesezeichen, größere und kleinere Gemälde, prima Metallroboter, filigrane Metall-Silhouetten, bauchige Pfefferfässchen oder einen schmucken Ohrring aus Holz handelt. Erlaubt ist, was den beiden gefällt. Und so finden auch die BesucherInnen der kleinen Boutique mit Sicherheit ein schönes Geschenk, ein Mitbringsel oder eine kleine Erinnerung an die schöne Zeit in Lutzelbourg. Herzallerliebst finde ich Sarahs phantastische Gemälde. Auf schwarzem Grund tummelt sich hier allerhand Sagenhaftes, Mystisches. Ja, ich kann es nicht verhehlen, ich bin ein alter Halloweener. Mag Eulen, schimmernde Fliegenpilze, knubbelige Hobbithäuschen. Ein besonders entzückendes findet sich übrigens im dichten Grün des steil ansteigenden Gartens. Selbstgebaut. Natürlich.

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace
Kätzchen meets Storch

Längst haben sich Sarah und Thibault einen treuen Kundenstamm erarbeitet. Denn auch auf Bestellung wird gefertigt. Auf einer Leinwand entsteht gerade das Abbild eine lothringischen Babys. Sehr süß. Zur Wahrung der Privatsphäre trägt Sarah es mal eben behutsam zur Seite. Das Gemälde also. Eine Menge Leute haben sich schon verewigen lassen. Mit Kind, mit Hund, mit Katze und Kegel. Auch Häuser hat sie schon gemalt und gezeichnet. So z.B. für die alte Dame, die aus ihrem geliebten Haus in ein Seniorenheim umziehen musste. In Thibaults kleiner Werkstatt, die an die Boutique angeschlossen ist, könnt ihr, wie bei Sarah übrigens auch, die beiden bei der Arbeit sehen. Die Metall- und Holzwerkstatt erinnert mich in ihrer Ursprünglichkeit an jene von Meister Gepetto. Ihr wisst schon, der Vater vom langnasigen Holzmännlein Pinocchio. Wie ein Blick in eine längst vergangene Zeit. Das Handwerkszeug fein säuberlich aufgereiht, und kein bisschen klinische Sauberkeit oder menschenfeindlicher Effizienz. Die Familie zählt, man lebt seine Passion, hat ein schönes Leben.

Ganz stolz sind die beiden Kreativen auf die Zertifizierung durch das renommierte Label Qualité Mosl, das außergewöhnliche HandwerkerInnen in ihren Metiers auszeichnet. Damit befinden sich Sarah und Thibault in sehr guter Gesellschaft. Denn im lothringischen Lutzelbourg könnt ihr euch ja auch in einer Schokoladenmanufaktur delektieren, deren Guimauves, Marshmellows, jüngst zu den besten der Welt gekürt wurden.

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace

Überhaupt entwickelt sich Lutzelbourg im Département Moselle derzeit zu einem sympathischen touristischen Mini-Spot. Stellt euch das so vor: Ihr habt vor Ort ein kleines Boot gechartert. Es ist Samstag, also deckt ihr euch zunächst mit regionalem Käse, Obst und Wurst auf dem winzigen Markt ein. Oder ihr spaziert gleich zur Schokomanufaktur und zu Tisabora. Dann setzt ihr euch vor die charmante Patisserie Fournil des Éclusiers, genießt ein Croissant aux Amandes und einen Café au Lait und schaut dem munteren Treiben zu. Alternativ könnt ihr am Büdchen auch frische Crêpes und einen petit café noir kaufen. Dann wäre ein gemütlicher Spaziergang am Kanal an der Reihe. Oder ihr klettert zur Burg hinauf. Vielleicht geht´s jetzt zurück aufs Boot für ein erholsames Mittagsschläfchen. Ein bisschen Lesen, auf einem Klappstuhl an Deck die Landschaft genießen. Abends besucht ihr dann eines der kleinen Restaurants. Betonung auf KLEIN. Als da wären: Das türkische Bistro So Grill, die kleine Pizzeria La Pizz gegenüber oder, noch ziemlich neu, Chez Elise. Am nächsten Tag schippert ihr gemütlich Richtung Saverne. So geht, denke ich mal, ein schöner Tag, ein schönes Wochenende in den Nordvogesen!

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace

Wer mehr über Tisabora Créations erfahren möchte, kann dies auf der umfangreichen Webseite tun. Hier findet ihr auch eine große Auswahl an Werkstücken.

Lutzelbourg Tisabora Atelier Art Kunst Lorraine Lothringen Alsace
Keckes Eichhörnchen im Hobbitland

Fahrt mal hin und lasst euch überraschen

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Was Hasen so im Frühjahr machen…

Hase haus Windrad Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild

Zwei kleine Zeichnungen

Ja, also, wenn Hasenfrau so ein Schiffchen mit Fernbedienung zu Ostern bekommt, ist erst mal stundenlanges Ausprobieren angesagt. Gut, wenn Hasenmann dann einen AdHoc-See anlegt, damit gleich die Segel gesetzt werden können. Der Schubkarren mit der frischen Beeterde muss jetzt erstmal warten, wenn ich mir den leicht paralysierten Blick der Hasendame so betrachte. Aber Freizeit geht vor! Lange schon wollte ich ein Frühlingsbild mit einem Gewächshaus malen. Gewächshäuser sind für mich wirklich der Inbegriff von Wachsen und Gedeihen, vom Leben in und mit der Natur. Stelle mir vor, dass sich die Hasen, wenn es Dunkel wird, in die Wärme des kleinen Glashauses zurückziehen, eine kleine Öllampe entzünden, die rote, bauchige Kanne mit dem heißen Löwenzahntee auf den Tisch stellen und an einem Stück Möhrenkuchen knabbern. Das Bild könnte also auch Das Gewächshaus heißen. Aber das sind die Hasen ja schon gewohnt. Es ist ihr Zuhause. Neu ist das Schiffchen. Zumindest das Hasenmädchen wird heute Nacht davon träumen. Ich meine, mit so einem Schiffchen lässt sich ja die Welt erkunden…

Ich weiß ja nicht, ob so ein Windrädchen noch irgendein Kind vom Hocker reißen würde. In meiner Kindheit jedenfalls liebte ich die fröhlichen Windmaschinen sehr. Jedes Jahr bekam ich eins. Wenn es sich drehte, war der Frühling ganz nah. Die Luft erfüllt von all unseren Sehnsüchten, Erwartungen an den Sommer. Der Osterjahrmarkt, auf dem wir unser ganzes Taschengeld für Karussellfahrten und gebrannte Mandeln ausgaben, lockte ebenfalls. Ostern ist übrigens mein Lieblingsfest. Im Grunde wünsche ich mir nichts mehr als mit meinem Stefan und unserem Dackelchen im Garten zu sitzen. Ganz entspannt. Vielleicht mit einer guten Tasse Tee oder Kaffee. Umschwirrt von Hummeln, Schmetterlingen und Bienen, umhüllt vom Duft vieler bunter Frühlingsblüher. Das wünsche ich euch auch.

Wunderbar, so ein Windrädchen!

Genießt den Frühling!

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Für alle, die´s noch nicht wissen: Es gibt ein Café und Snackstübchen in Püttlingen! Yeah!

Lecker frühstücken in Püttlingen? Das geht!

Ich möchte vorausschicken, dass mein Mann kein Fan von außerhäusigem Frühstück ist. Außer im Hotel. Da springt die Begeisterung auch auf Stefan über. Was nicht heißen soll, dass er zuhause nur trocken Brot knabbert. Aber so explizit Samstagmorgens mal gechillt in ein Café schlendern um dort genussvoll und ausgiebig zu frühstücken, ist seine Sache nicht. Vorletzten Samstag jedoch überraschte mein Gatte mich mit dem Vorschlag genau dies zu tun. Schon wollte mir vor Überraschung der Augenbrauenstift aus der Hand fallen – ja, ich bin in jenem Alter, wo ich die Behaarung über den Augen sozusagen zeichnerisch nachbilden muss – da ergänzte er: Im Kaufland. Dort könnten wir dann außerdem, nach Kaffee und Backshop-Hörnchen, unser jahrzehntelang gesammeltes Kleingeld in einen Automaten werfen. Dieser würde daraufhin eine Gutschrift ausspucken, mit der wir in besagtem Supermarkt mal so richtig fett einkaufen könnten. Das mit dem Kleingeld fand ich ja ganz sinnvoll, bei Kaffeetrinken in selbigem Etablissement schwante mir allerdings Böses. Da musste es doch was Besseres geben. Nach so vielen Jahrzehnten war ich meinem Ziel, samstags einmal auswärts frühstücken zu gehen, doch so nahe! Entschlossen googelte ich Café und Püttlingen und, pardauz, das Snack- und Caféstübchen erschien auf dem Bildschirm. Ich griff zum Telefon.

Pardauz: veraltet: Ausdruck der Überraschung, insbesondere wenn jemand stürzt oder etwas runterfällt.“ (Zitat: Wiktionary, das freie Wörterbuch). Stammt wohl aus dem 17. Jahrhundert. Ist also noch älter als ich. Aber immerhin kenne ich es noch. Es gehört überdies zu meinem täglichen Sprachgebrauch, geht mir ganz flott von den Lippen. Was euch zu denken geben müsste.

Dann ging mir gleich ein zweites Licht auf. Hatte da schon mal mit meiner Schwiegermutter einen Tisch reservieren wollen. So nach dem Motto: In fünf Minuten sind wir da. Was dann aber andere waren. Also ähm, jene, die einen Tick früher auf die Idee gekommen waren.

Heute also zweiter Versuch. Und es hat geklappt. Wir also mit Dackelchen zur Ritterstraße. Super freundlicher Empfang durch die Chefin, die uns in einen kleinen, feinen Nebenraum führte. Alles sehr liebevoll dekoriert. Nebst aufmunterndem Spruch in puncto Falten, siehe Bild. Weil ich ja nun, wie oben erwähnt, jahrzehntelang auf dieses Frühstück-Event hatte warten müssen, bestellten wir beide das Seniorenfrühstück. Das war immer noch so reichhaltig, dass wir uns wunderten, wie die ein paar Jährchen ältere Dame am Nebentisch ohne Einsatz der Ambulanz das Schlemmerfrühstück zu verputzen gedachte. Nun ja, zur Not kann man sich´s ja vielleicht einpacken lassen.

Nun zu den Fakten: Inhaberin Leyla Akman hat das hübsche Café samt Bäckerei im Januar 2024 eröffnet, habe ich dann später herausgefunden. Mit ihrem freundlichen und offenen Wesen hat sie sich bestimmt schon einen treuen Kundenstamm erarbeitet. Denn dass so ein gut organisierter Laden für die Betreiber kein Zuckerschlecken ist, setze ich mal voraus. Wenn man dann noch so kundenorientiert und fröhlich bleibt, (Zucker-)Hut ab! Vom orientalisch gemusterten Teller, über brennendes Teelicht, Kaffee, lecker Wurst, Käse, Obst, Brot, Brötchen bis zum lachenden Freilandei hat alles gestimmt. Und alles wurde so liebevoll und detailverliebt kredenzt. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Denn so ganz nebenbei: Wenn ihr auf die roten Klinkerfassaden der gegenüberliegenden Häuser schaut, könntet ihr glatt glauben, ihr wärt in irgendeinem Londoner Vorort. Das passt doch ganz gut zu einem Saturday-Morning-Breakfast-Feeling, nicht wahr?

Und dann sind da ja noch die leckeren Teilchen in wirklich großer Auswahl, die gekostet werden wollen.

Im Wohlfühlstübchen könnt ihr von Montag bis Samstag, 8:00 – 11:30 Uhr frühstücken. Zur Auswahl stehen Schlemmerfrühstück mit allem Drum und Dran, das Veggie-Frühstück und last but not least das immer noch üppige Seniorenfrühstück. Na klar, den Lachs könnt ihr noch dazu bestellen.

Die Bäckerei ist Montag bis Freitag von 6:00 bis 13:00 geöffnert. Samstags allerdings erst von 7:00 Uhr an. Sonntag ist Ruhetag. Dort könnt ihr alles kaufen, was das Backwaren-Fan-Herz begehrt. Als da wären: Wraps, belegtes Laugengebäck, belegte Brötchen, Stullen, oberleckere Kaffeestückchen. Alles von regionalen Herstellern geliefert. Nachhaltigst also. Torten & Co. waren leider schon weg. Müssen wir das nächste Mal halt schneller sein. Denn darauf, so Frau Akman, geht der Run schon frühmorgens los.

Auch nicht schlecht: Ein Gutschein, den ihr sogar online bestellen könnt um Frühstücksfans selig zu machen.

So, das war´s von meiner Seite zum Cafe & Snack Stübchen, Ritterstraße 17, 66346 Püttlingen. Hier verlinke ich euch die Webseite. Dort könnt ihr auch online reservieren, was ihr unbedingt tun solltet, da das Wohlfühlstübchen recht übersichtlich ist. Und natürlich gibt´s auf der Homepage noch viel mehr Informationen.

Also, probiert´s mal aus!

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Dieser Artikel erfolgte unaufgefordert und unbezahlt.

Leckerer Hefezopf – Super einfach zu backen

Julclub Hefezopf einfach backen Rezept Hefegebäck
Teilstück!

Sicher, Backen mit Hefe birgt immer ein gewisses Risiko. Geht der Teig auf? Ist er schön feinporig? Mit diesem Rezept allerdings, einem warmen Ort und Geduld gelingt dieser Hefezopf selbst BackanfängerInnen. Lasst euch nicht von der Gehzeit abschrecken, die solch ein lecker Zöpfchen braucht! In dieser Zeit könnt ihr so viel anderes tun! Vielleicht genießt ihr auch ganz entspannt eine Tasse Tee oder Kaffee, während ihr euch auf das Backwerk freut. Denn: Was gibt es Schöneres, als im Sonnenschein zu sitzen, Butter auf einen frischen, duftenden Hefekuchen zu streichen und dann den ersten Bissen zu tun? Diesen Zopf werdet ihr ganz sicher öfter backen wollen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch Mandelblättchen in Butter anrösten um sie auf die Kuchenglasur zu streuen. Habt ihr schon mal eine Scheibe Hefezopf mit Butterkäse belegt? Das Süße und das Salzige zusammen ergeben einen sehr feinen Geschmack. Wie süß ihr euren Zopf wollt, bleibt euch überlassen. Da könnt ihr sowohl beim Knetteig als auch bei der Glasur changieren. Am besten schmeckt so ein Hefegebäck frisch. Wird aber sowieso kaum noch was für den nächsten Tag übrig bleiben.

Gesamtzubereitungszeit (inkl. 90 Minuten Gehzeit) ca.2 ½ Stunden

Kalorien: Gar nicht erst anfangen zu zählen! Hier also lieber gleich die ZUTATEN:

So geht´s:

Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und die 200 ml kalte Milch hineingießen. Hefe hinzufügen und unter Rühren vollständig auflösen.

Mehl, Ei, Salz, Vanillezucker und Zucker in eine große Rührschüssel geben. Butter-Hefe-Gemisch dazugeben.

Alles ca. 5 Minuten mit dem Handmixer, der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Teig mit leicht bemehlten Händen zu einer Kugel formen. Wieder in die Schüssel legen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.

Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Normalerweise braucht ihr die Schüssel nur umzustülpen. Dann gleitet der Teig schon heraus. Teig zu einem Rechteck von 35-40 Zentimetern Länge formen. In drei gleichmäßig große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer langen Wurst rollen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die drei Teigwürste auf dem Backblech miteinander zu einem Zopf flechten. Die Enden mit den Fingern ein wenig zusammenpappen und unter den Teig schieben. Zopf mit einem Geschirrtuch abdecken. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Nach ca. fünfzehn Minuten Gehzeit Backofen auf 200°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen.

Den Zopf mit etwas Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

Hefezopf nach Beendigung der Backzeit aus dem Ofen nehmen. Mit etwas Wasser bepinseln, damit er schön glänzt. Zopf auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.

Den abgekühlten Kranz mit in heißem Wasser gelöstem Puderzucker bepinseln. Dazu 3 EL Wasser mit 125 – 200 g Puderzucker zu einer glatten Masse verrühren. Je nachdem wie süß ihr den Hefezopf haben möchtet.

Stina Julclub Leben bei den Wichteln

Ferrero-Rocher-Torte: Die Zweite. Diesmal mit lockerem Biskuitboden und fluffiger Kugelsahne

Ferrero Rocher Torte Biskuit einfach backen

Und wieder haben sich dunkle Schokomächte gegen mich verschworen. Bekam erneut einen Spitzbunker randvoll mit Ferrero-Rocher-Kugeln geschenkt. Lange standen die Horrorbällchen jetzt als hypersüßes Eingeständnis von Ich weiß nicht, was ich JuttaStina zu Weihnachten schenken soll in der hintersten Küchenecke. Damit sie nicht noch dem Osterhasen in die Quere kommen, habe ich den durchsichtigen Plastikhut heute unsachgemäß mit einem Messer samt roher Gewalt vom ebenfalls glasklaren Plastikboden abgedröselt. Ergebnis: Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Super viel Abfall. Umweltmäßiger OBERGAU. Da verliert sogar der Gelbe Sack seine optimistische Farbgebung. Muss also wiedermal eine kalorienreiche Torte daraus backen. Denn in anderer Form HASSE ich die Dinger. Aber so als Ferrero-Rocher-Torte sind sie schon lecker. Und haltbar ist das Backwerk mit den Nussnougatkugeln noch dazu. Wäre ja auch noch schöner, wenn ein Nestlé-Produkt konservierungstechnisch nicht seine BesitzerInnen überleben könnte!

Ausführliches zu meinem Ferrero-Rocher-Trauma, und wie ich mich aus ihm via Torte mit leckerem Nussboden herausknabberte, erfahrt ihr hier:

Und jetzt – Klappe, die Zweite – mit einem lockerleichten HELLEN BISKUITBODEN:

2 EL Butter

5 Eier (Gr. M)

200 g Zucker

1 Prise Salz

170 g Weizenmehl (Type 405)  

4 EL Mirabellenmarmelade oder Kirschmarmelade

22-24  Ferrero-Rocher-Kugeln

600 g Sahne

Je 1 TL Speisestärke u. Puderzucker miteinander vermischen und wie Sahnesteif verwenden.

2 Päckchen Vanillezucker

Evtl. 125 g Kuvertüre (im Wasserbad geschmolzen), Haselnuss, Schoko… Das mit der Verzierung des Randes hat bei mir nicht so geklappt. Ihr könnt es sicher besser. Außerdem befand ich mich ja schon am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Evtl. 3 EL Mandeln oder Haselnüsse

Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier belegen. Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen

  1. Die 2 EL Butter schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

2. Eier mit Zucker und Salz mindestens 5 Min. auf höchster Stufe schaumig schlagen. Mehl kurz unterheben. Zum Schluss Butter zugeben und nochmal kurz mit dem Handrührgerät oder der Rührmaschine durchrühren. Masse in die Form geben. Biskuit im vorgeheizten Ofen ca. 35 Min. backen. Mithilfe der Stäbchenprobe prüfen, ob der Biskuit fertig gebacken ist. Wenn man mit dem Finger oben in die Mitte drückt, sollte er elastisch sein, aber keine Delle behalten. Direkt aus der Form lösen, auf ein Backpapier stürzen. Vollständig auskühlen lassen.

Ferrero Rocher Torte Schokokugel Backen Rezept Einfach

Befüllen der Torte:

  1. Ferrero-Rocher-Kugeln in einer Schüssel fein zerdrücken oder mit dem Pürierstab pürieren. Beim Zerdrücken habt ihr noch mehr Nusseffekt. Beim Pürieren wird es eher cremig. Ganz nach Geschmack.
  2. 400 g Sahne steif schlagen, dabei Speisestärke-Puderzuckergemisch und Vanillezucker einrieseln lassen.
  3. Die Ferrero-Rocher-Masse unter die Sahne heben.
  4. Auf dem untersten Boden auf der Marmelade verteilen und glatt streichen.
  5. 1/3 der Sahne-Ferrero-Masse darauf verteilen
  6. Zweiten Boden aufsetzen und mit 1/3 der Ferrero-Sahne-Creme bestreichen.
  7. Dritten Boden aufsetzen und mit letztem Drittel der Ferrero-Sahne-Creme bestreichen.
  8. Kuvertüre schmelzen und am Rand der Torte verteilen. Da eignet sich ein Tortenring.
  9. Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch gehackte Nüsse in einer Pfanne goldbraun rösten und um den Rand der Torte verteilen.
  10. Mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Die Ferrero-Rocher-Torte mit hellem Biskuit scheint wirklich so locker und leicht, dass ihr die Kalorien gar nicht merkt. Nun ja, vielleicht später ein wenig auf der Waage… Aber ihr sollt euch ja eigentlich nach diesem Genuss gar nicht wiegen. Gebt euch einfach hin. Die Plastikverpackung könnt ihr übrigens prima im Frühbeet als Pflanzabdeckung verwenden. Vielleicht hilft sie, als Hütchen getragen, auch gegen kosmische Strahlung. Wer weiß. Könnte sie mir auch als Sichtschutz vorstellen, um allzu gruselige Filmsequenzen abzufedern.

Viel Spaß beim Backen wünscht euch

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Stinas Gallerie – Geschnipseltes, Gemaltes, Buntes

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Meine kleine Kunstsammlung wächst und gedeiht, aber Augen muss ich noch üben

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Da sitze ich nun. An unserem Esstisch. Mit meiner Schere, Kleber, Aquarellfarbe, Filzstiften, Glanzpapier. Vor mir ein weißes Blatt, das sich hoffentlich gleich mit Landschaften, Wichteln, Tierwelt füllen wird. Vollkommen manuell. Und Ausdruck meiner ausgeprägten Wichtelmania. Kurz nach der Geburt muss ich wohl einem solchen über den Weg getapst sein. So à la Lorenzscher Gänseprägung. Tja, und seitdem werd ich sie nicht mehr los. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ganz stolz habe ich soeben meine neue Arbeitsleuchte angeknipst. Aha, es werde Licht! Prima, ich kann wieder sehen! So ein altersbedingter Dauerweichzeichner ist faltentechnisch, wenn ich mich morgens im Spiegel betrachte, zwar ganz nett, beim Zeichen, Schneiden & Co. ist er aber echt nervig. Im Wohnzimmer: Unser Mann am PC. Stefan. Seit ca. zwei Stunden dringt ein „Unglaublich!“ nach dem anderen an meine armen Ohren. „Was für ein Bild soll die KI denn machen?“, ruft er mir fröhlich zu und senkt damit meine Stimmung nebst Kreativität Richtung Nullpunkt. Eigentlich, so denke ich noch, soll die KI gar kein Bild machen. Dafür sitze ich ja hier. Mit meinen Händen, meinen Gedanken und Ideen. „Jetzt sag doch mal!“, drängelt mein Mann. Ich schleppe mich Richtung PC. Lasse mich neben meinen Mann aufs Sofa plumpsen. „Wichtel, Rehe, märchenhaft“, murmele ich lustlos. Stefan haut wohlgemut in die Tasten. Keine 30 Sekunden später: Hypergelaunte Wichtel in obgligatorisch roten Mützen turnen über den Bildschirm, Bambi schaut mich aus verdammt großen Augen an, als wüsste es selbst nicht, wie es plötzlich in dieser glitzernden Landschaft aus wolkigem Schnee gelandet ist. Perfekt! Und selbst schuld. Also ich. Hätte mir ja ein anderes Szenario ausdenken können. Rembrandt gemischt mit Miro. Mein Dackel als spanischer Edelmann. Oder was uns sonst noch so Abstruses einfällt. Bin kurz davor meine Mal- und Schnipselausrüstung dem nächsten Kindergarten aufs Auge zu drücken. Wann hätte ich jemals ein so geniales, streichelzartes Rehlein hingekriegt? Nie, nie, nie. Und meine Wichtel? Sie leiden zuweilen unter dezenter Gesichtslähmung, weil mir der Pinsel respektive der Tuschestift ausgerutscht ist. Augen kann ich sowieso nicht so gut. Nasen könnten auch besser sein. Vielleicht könnte ich ja schauen, wie die KI das gemacht hat…? Nein, ich will´s gar nicht wissen. Soweit käme es noch: Bei einem kunstbegabten Roboter abzukupfern!

Ich flüchte zurück ins Esszimmer. Nach meiner Begegnung mit den entsetzlich guten Resultaten der KI fühle ich mich wie ein dreißig Tage alter Luftballon. Ein grauer. Wozu denn noch irgendwas selbst tun, wenn eine weitaus intelligentere Macht mir nicht nur das Heft, sondern gleich Pinsel und Schere aus der Hand nehmen kann? Mit ihrem riesigen Repertoire an Kunst und Kitsch. Dabei gibt´s doch schon spätestens nach der Postmoderne nichts Neues unter der Sonne mehr.

Um es gleich zu sagen: Ich hasse Wettbewerbe jeglicher Art. Egal ob beim Schwimmen, Backen oder Malen. Konkurrenzszenarien lösen bei mir eine Art akuter Totenstarre aus. Und jetzt bin ich volle Kanne in ein solches geraten. Juttastina im Kampf gegen die Maschine. Ja, hallo? Geht´s noch? Ganz klar ist doch, dass meine Bilder unverwechselbar sind. Wie bitte? Die KI könnte mich nachahmen? Sicher. Mit Leichtigkeit. Der Punkt ist aber doch: Keine KI der Welt will mich überhaupt nachahmen. Dafür bin ich zu unbekannt, zu unbedeutend, zu wenig sozialkritisch, nicht zukunftsweisend, nicht bahnbrechend genug. Aber eins bin ich auch: Originell. Und ich bin immer zuerst da. Wie wir ALLE! Juhu!

Zeit also für einen kleinen Ausflug in die Ethymologie:

originell: „entlehnt von französisch originel. Sinnverwandte Wörter: [1] neuartig, schöpferisch, ungewöhnlich, ursprünglich. [2] geistreich, ideenreich, komisch, merkwürdig, sonderbar, witzig.“ (Zitat: Wiktionary)

Besonders die letzten sechs Bedeutungen finde ich doch sehr schön. Zumal sich perfekt nicht unter ihnen befindet. Und großherzig wie ich bin, darf die KI das alles auch sein. Und gerne und gerade darf sie auch perfekt sein. Denn das macht den wunderbaren Unterschied. Ihr denkt, ich hab was gegen Computer? Doch wie ihr weiter unten seht, zeichne und male ich ab und zu auch mit einem digitalen Zeichenbrett, das ich sehr mag. Ich habe also nichts gegen PC´s. Nein, sie sind hilfreich und zumeist gut. Vor allem für zarte Farbverläufe. Und ein armes Tamgotchi würde ich niemals verhungern lassen. Wahrscheinlich hätte es sogar ein eigenes Bettchen…

Und dann ist da ja noch meine neue Tageslichtlampe. Wollen doch mal sehen, ob wir mit verbesserter Sehkraft der KI nicht die Stirn bieten können!

Und plötzlich nehme ich die Schere in die Hand und fange an zu schneiden, schraube die UHU-Tube auf. Weil ich nicht anders kann. Spiel, Satz und Sieg!

Ich wünsch euch allen viel Kreativität im neuen Jahr und viel Vergnügen mit meiner kleinen Gallerie! Hoffe, ihr seht mir nach, dass meine Bilder z.T. nicht ganz perfekt abgebildet sind. Das liegt an meinen digitalen Fertigkeiten. Ich geb´s zu. Ja, und dann möchte ich mich auch noch herzlichst bei Frau Gudrun Sjödén bedanken, deren Mode ich sehr mag. Ohne ihre farbstarken Kataloge würden viele meiner Kollagen gar nicht existieren. Alltså, tack så mycket, snälla!

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Wichtel Drachensteigen Herbst Julclub Kollage


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Kürbiskinder Kürbismännchen Julclub Kunst Wichtelkunst Collage
Kerzenständer Kerzenhalter Kerzenleuchter Dackel Rauhaardacke Nuri schwarz Metall
Kerzenständer NURI, nach einem Entwurf von mir.
Halloween Jutta Stina Strauß Julclub Geist Gespenst
Julclub Stina Wichtel Wichtelkunst Collage Regen Schirm
Maus und Igel Höhle Herbst Winter Frühling Kollage Julclub Collage Tier Kinderbuch
Lucia Tärna Stjärngosse Tomte Schweden Kunst Collage Trevlig Bild
Julclub Wichtel tomte julgran Weihnachtsbaum Weihnachtskarte Schweden
Julclub Rentier Sami Eichhörnchen Weihnacht Jul rendjur Tjelmetje Julkalendern skandinavisch Weihnachtskarte Collage Kollage
Sausagewalk, Turin, Italy – October 23, 2015: Fountain in Piazza Castello (Castle Square) with walking people and dogs
Wichtelmädchen Cathy beim Kräftemessen: Hoppla Geiß! Entwurf für eine Tasse
Kind liest im Kirschbaum
Wichtelmädchen Cathy beim Guglhupf-Event. Entwurf für eine Wichteltasse mit Elsassmotiv
Hase Zeichnung Stina Ostern
Doerthe und Charly in Nürnberg
Syrén – Frühlingserwachen
Wichtel
Nur Wichtel wimmeln dieser Tage!
Julclub-Tasse Wichtel auf Rentier
Julclub-Tasse God Jul
Hase Gewächshaus Schiff Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild
Hase haus Windrad Ostern Stina Julclub Zeichnung Bild
Hase Ostern Windrad Zeichnung Stina Julclub
Haremys
Illustration zu Joseph von Eichendorfs Aus dem Leben eines Taugenichts, Bild, von Julclub
Illustration zu Eichendorffs Aus dem Leben eines Taugenichts, eins meiner Lieblingsbücher
Drachenkinder
La vie est belle à la Hoube
Entwurf für eine Tasse und einen Aufkleber La vie est belle à La Hoube
song vissla von julclub
Wo Fuchs und Huhn sich Goddag sagen
Midsommar-Tasse von Julclub
Profilbild für Julclub. Nicht, dass ich so aussehen würde…
Wichtel-Tasse Björnbär mit Wichtel, Fuchs und Brombeeren
Julclub-Tasse „Björnbär“ aus der Herbst-/Winterkollektion 2018 von Julclub
Wichtel lutin Herbst Pfifferling Aquarell Stina Julclub
Aquarell zum Kräftskiva, schwedisches Krebsessen, 2018

Karamelliger Rührkuchen: Einfach zu backen und so locker-leicht!

Villeroy & Boch Spring Awakening Osterkollektion Tasse Hase Ei Julclub
Das ist die Pina-Colada-Variante. Schmeckte irgendwie minzig, aber gut.

Dieser Rührkuchen ist so lecker wie einfach gebacken. Er ist zart und fluffig, besticht durch eine leicht karamellige Note. Natürlich könnt ihr anstelle der alkoholfreien Variante auch Baileys, Amaretto, oder was euch sonst noch an Cremigem (auch Alkoholfreiem) einfällt, verwenden. Wenn wir bei Kuchen überhaupt von gesund reden, dann ist es wohl besser auf Alkohol zu verzichten. Ach, der verfliegt doch sowieso beim Backen! Denkste! Da müsstet ihr euren Kuchen schon so lange im Ofen lassen, bis er steinhart und damit ungenießbar wird. Deshalb bevorzuge ich die Variante mit in Milch angerührtem, ungesüßtem Kakaopulver. Inzwischen gibt es übrigens alkoholfreie Baileys Irish Cream, Pina Colada und vieles mehr. Ihr werdet staunen, was sich auf diesem Gebiet getan hat.

Das Grundrezept stammt übrigens diesmal nicht von Tante Maja sondern von einem sehr backfreudigen Blog namens Linal´s Backhimmel. Ich habe es ein wenig abgewandelt, weniger Zucker verwendet, ein bisschen Backpulver reingetan und noch ein paar Sachen verändert. Es eben an unsere Bedürfnisse angepasst. Inzwischen gehört dieser einfach und schnell zu backende Rührkuchen zu unserem festen Kuchenrepertoire. Also nochmals danke Linal!

Bei einem Besuch im saarländischen Mettlach konnte ich übrigens nicht an den süßen Tassen von Villeroy & Boch vorbeigehen. Obwohl unser Schrank bereits überquillt von Henkelbechern. Bin nun mal eine alte Sammlerin. Und wenn da noch Häschen drauf sind… Die Tischdecke ist übrigens von Gudrun Sjödén, dem schwedischen Label für naturverbundenes Buntes, also Naturverbuntes. Habe sie im Freiburger Konzeptladen der Marke erstanden. Aber das ist eine andere Geschichte…

Der braune Zucker bringt übrigens die Karamellnote mit, die ja ganz gut zu den exotischen Aromen passt. Ja, dann würde ich sagen, lasst uns loslegen:

Ihr braucht: Eine große Kastenkuchen-Form

Für den Teig:

  • 200 g Butter oder Margarine
  • 270 g braunen Zucker
  • 125 g Zucker (also den Weißen)
  •  4 Eier, Größe M
  • 230 g Weizenmehl, Type 405
  • ½ gestrichenen TL Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Milch
  • 2 EL ungesüßtes Kakaopulver

Für die Glasur:

  • 20 g Butter
  • 40 g braunen Zucker
  • 50 ml Schlagsahne
  • 1 TL Puderzucker (Falls ihr keinen zur Hand habt, tut´s auch normaler Zucker.)
  • 1 kleine Prise Zimt

Oder einfach nur Puderzucker über den erkalteten Kuchen drüber sieben!

Pina-Colada-Variante

Anleitung

Eine Kastenform (ca. 12 x 30) mit Backpapier auskleiden

  1. Butter, braunen und weißen Zucker etwa 5 Minuten lang cremig schlagen. Eier nacheinander hinzufügen und solange schlagen, bis eine homogene Masse entsteht.
  1. Vanilleextrakt hinzugeben. Mehl mit Salz und Backpulver mischen und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe unter obige Creme rühren. Kakaopulver mit der Milch verrühren. Anschließend sorgfältig auf niedrigster Stufe hineinrühren, sodass keine Schlieren entstehen. Alternativ, wie gesagt, etwas anderes Flüssiges zufügen.
  2. Den Teig in in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Bei 160°C im Umluft ca. 60 Minuten backen, auf 180°C hochschalten und nochmals 10-15 Minuten fertigbacken. Bitte macht unbedingt eine Stäbchenprobe!
  3. Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen. Dann mit dem Papier aus der Form heben. Kuchengitter auf Oberseite des Kuchens legen. Das Ganze umdrehen. Papier vorsichtig abziehen. Kuchenteller drauflegen. Das Ganze umdrehen: Euer Kuchen müsste jetzt solide auf der Kuchenplatte stehen.
  4. Zutaten für die Glasur in einen Topf geben. Zuerst auf niedriger Stufe unter Rühren erhitzen, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist. Dann für etwa vier Minuten aufkochen und immer weiter rühren, damit nichts anbrennt.
  5. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  6. Den Kuchen mit dem Guss bestreichen. Alternativ, schneller und nicht so süß: Mit Puderzucker bestreuen. Finde ich eigentlich noch feiner.

Auf dem Beitragsbild seht ihr übrigens die Kakao-Variante. Schmeckt Stefan am besten. Probiert einfach aus, welches euer Favorit ist!

Backt´s mal nach

Nochmals die niedlichen Tassen aus der Osterkollektion von Villeroy & Boch

Dieser Artikel erfolgte übrigens unaufgefordert und unbezahlt.

Püttlinger Tradition im Wandel: Gasthaus Waldfriede

Gasthaus Restaurant Waldfriede Püttlingen Elm Jonas gutbürgerlich

Ich kenne das Gasthaus noch, als es anlässlich größerer Familienfeiern hieß: Wir können doch zur Meisterin gehen. Dass es wohl schon damals einen anderen, vielleicht älteren Namen gab, wurde mir erst klar, als die resolute Wirtin, die stets eine weiße, gestärkte Kittelschürze trug, das Restaurant aus Altersgründen anderweitig abtrat. Dann verlor sich die traditionsreiche Gaststätte aus unseren Augen. Insgeheim, glaube ich, hatte ich auch immer ein bisschen Angst vor der alten Dame mit der drahtigen Kurzhaarfrisur und den flinken Augen. Dabei hatte ich immer brav aufgegessen. Vorbei also, die Schnittchen mit dem rotgefärbten Lachsersatz aus schnödem Hering, vorbei, die russischen Eier mit dem Extraschuss Mayo. Soweit ich mich erinnern kann, hat es immer geschmeckt. Auch wenn mir das obligatorische Riesen-Glas auf der Theke, in dem Soleiern in trüber Brühe schwammen, immer einen leisen Schauder über den Rücken jagte. Haute Cuisine wurde nicht erwartet, aber die beherzt mit Peterling an Tomatenviertel präsentierte Fünfziger-Jahre-Hausmannskost hatte ebenfalls ihren Charme. Ich erinnere mich auch an merkwürdige Faschingsfeste, bestechend durch das zuweilen raue Ambiente aus blankgewetzten Wirtshausstühlen und -tischen, Bier- und Zigarettendunst sowie trillernden Alugirlanden, schlappen Luftschlangen und einer Prise Klossteinchen, wenn man die zu den Toiletten führende Treppe passierte. Ein proletarischer Gegenentwurf zum hochherrschaftlichen PRE-MA-BÜ-BA, welcher derweil in der saarländischen Hauptstadt an der Arbeiterklasse vorbei gefeiert wurde. Im Waldfriede sollten die Gäste satt werden, nachdem sie die ganze Woche über malocht hatten. Und manch einer hatte beim Verlassen der Gaststube aber sowas von den Kragen ab. Da half auch kein Solei mehr. In diesem wunderbaren Relikt aus einer anderen Zeit hat mein Schwiegervater seinem Bruder eine Backpfeife verpasst, weil dieser sich über die langen Haare meines damals fünfzehnjährigen Mannes lustig gemacht hatte. Eine Geschichte, die noch heute mit Stolz und in froher Runde zum Besten gegeben wird.

Überflüssiger Schnickschnack war von Seiten der Meisterin nicht mal angedacht. Wie gesagt, ab dem Sechzigsten Geburtstag meines Schwiegervaters gingen wir nicht mehr hin. Nicht die Schuld der Meisterin, die weiterhin wacker an Fleischkieschelscher mit dick Senf und Hackschnittscher festhielt. An den Wochenenden waren wir immer häufiger in Frankreich, hatten unser Epizentrum dorthin verlagert. So spielt das Leben.

Jetzt aber:

Unser letzter Besuch lag also siebenundzwanzig Jahre zurück. Anlässlich der Goldenen Hochzeit meiner Schwiegereltern waren wir jetzt wieder da. Im Gasthaus Waldfriede in Püttlingen. Richtung Elm. Seit einigen Jahren unter der Leitung von Familie Jonas. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir im Sommer des Öfteren schon vorbeispaziert sind, es aber irgendwie nie gepackt haben in dem wunderbar schattigen Biergarten Platz zu nehmen. Dabei könnt ihr hier Cocktails, ausgefallene Erfrischungsgetränke und auch alkoholfreies Bier in guter Auswahl trinken. Reservieren könnt ihr über die Handynummer (s.u.). Sollte niemand drangehen: Einfach Nachricht hinterlassen; ihr werdet umgehend zurückgerufen. Und das von der überaus freundlichen Wirtin, Bianka Jonas. Ihr ist es auch zu verdanken, dass ihr euch beim Reinkommen wie zuhause, wie dahemm fühlt. Die Dekoration stimmt sie jahreszeitlich ab. Jetzt z.B. mit weißen (Kunst-)Fellen, Sternen, Hirschen, Rehen, also allem, was das Waldler-Herz zur Weihnachtszeit begehrt. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr beim Reinschlüpfen in euren Mantel versehentlich das über die Stuhllehne gebreitete Fell mit anzieht. Zum Glück scheine ich nicht die einzige gewesen zu sein, der dieser Faux Pas unterlaufen ist… Dann ist die Frau auch noch passionierte Künstlerin. Ihre Gemälde könnt ihr gleich mit bewundern. Manches mutet ein wenig Schamanisch an, finde ich. Ob sie sich dazu hingezogen fühle, frage ich. Ganz indiskret. Da bleibt sie vage. Kluge Frau. Nun, die Einrichtung ist schon mal bezaubernd. Kein Vergleich mehr zu früher. Irgendwohin muss sie einen Draht haben. Und ich hätte das auch nicht so frech fragen sollen.

Die Speisekarte ist übersichtlich. Hallo, wir sind in einem Ausflugslokal, nicht im Ritz. Neben Schnitzeln mit verschiedenen Soßen und einem leckeren Salat gibt es derzeit u.a. Rumpsteak, aber auch Falafel oder Penne Arrabiata. Auf Wunsch sicher auch mehr Vegetarisches. Bei Konzerten kocht Herr Jonas anders. Was, könnt ihr sicher von Fall zu Fall rausfinden. Nachtisch? Hab ich jetzt gar nicht nach geschaut, weil wir so pappsatt waren. Gibt´s aber bestimmt.

Wir sitzen und genießen unser Essen. Hausmannskost. Gut gemacht. Preis-Leistungsverhältnis: Alles stimmig. Sogar kleine Portionen gibt´s für Leute, die nicht so viel essen können oder wollen. So ein Essen möchten wir gerne nach einer langen Wanderung. Hier kann man prima verweilen, sich ein wenig umschauen, Frau Jonas´ farbenfrohe Gemälde auf sich wirken lassen. Komm, noch einen Espresso, serviert auf einem Holzbrett im Hirsch-Design. Auch für größere Gesellschaften ist Platz, wenn´s mal wieder was zu feiern gibt. Und manchmal tritt hier sogar der Micha auf und bringt die Leute zum Weinen. Weil seine Lieder halt so zu Herzen gehen, gell?

Dann geht´s auch im Waldfriede hoch her.

Ja, das Waldfriede, es ist anders geworden. Hat sich gewandelt. Sich neu erfunden ohne seinen Charakter zu verlieren. Grün-Weiße Sprossenfenster for ever. Schön. Ganz ohne ausgestopftes Eichhörnchen und Fröhlichem Trinker in Eicherahmen hat Familie Jonas den Geist des Waldes und der Gastfreundschaft miteinander vereint.

Das Waldfriede: Ein klassisches Ausflugslokal im Familienbesitz. Mit Biergarten, einfacher, schmackhafter Küche, kreativ, geschmackvoll und mit Liebe gestaltet. Familiär eben. Gleich nebenan: Der Wald. Beruhigend, dass es diese Kombination noch gibt.

Probiert´s mal aus! Am besten tatsächlich nach einem langen Spaziergang.

Am Jungenwald 1

66346 Püttlingen

familie.jonas@gasthaus-waldfriede-puettlingen.de

Tel:  015753662059

Derzeit sind die Öffnungszeiten (ohne Gewähr) wie folgt:

Montag, Dienstag und Mittwoch geschlossen.

Donnerstags bis Samstags ab 16.30 geöffnet.

Sonntags von 11.00 bis 19.00 warme Küche.

Wenn ihr´s genau wissen wollt, ruft ihr vor eurem Besuch besser nochmal an.